Frauenhandball: Gegen Vellmar verliert Landesligist Hoof/Sand/Wolfhagen mit 24:28

Niederlage im letzten Heimspiel

Schwer zu halten: Aileen Sule (links) war mit sieben Treffern die erfolgreichste Werferin von Hoof/Sand/Wolfhagen. ArchivFoto: zhj

Hoof. Mit einer 24:28 (11:13)-Niederlage endete das letzte Heimspiel der Saison in der Frauenhandball-Landesliga für die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen gegen den TSV Vellmar. Damit konnten sich die Gäste für die im Hinspiel erlittene 21:25-Niederlage revanchieren, können die HSG aber nicht mehr von ihrem guten vierten Platz verdrängen.

In einem temporeichen Spiel erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und gingen mit 3:1 in Führung. Danach ließen Unaufmerksamkeiten in der Abwehr das Spiel zu Gunsten der Gäste kippen, die erstmals in der zehnten Minute mit 5:4 in Führung gingen. Vor allem Vellmars Außen bekamen zu viele Freiheiten, so dass sich der Rückstand auf fünf Tore erhöhte. Mit der Hereinnahme von Larissa Lubach kam etwas mehr Stabilität in die Deckung, so dass sich der Rückstand zur Halbzeitpause auf zwei Tore reduzierte.

„Wir haben in der ersten Halbzeit nur drei von zehn Tempogegenstößen verwandeln können“, bemängelte HSG-Betreuer Bernd Oberbeck die zu geringe Ausbeute bei Tempogegenstößen. Relativ ausgeglichen verlief zunächst die zweite Halbzeit. Die Gastgeberinnen zeigten sich nun etwas konsequenter bei der Verwertung von Tempogegenstößen und konnten bis auf ein Tor verkürzen. Vellmar legte nun eine härtere Gangart hin, die von den Schiedsrichtern mit sechs Strafzeiten geahndet wurden. Aus diesen Überzahlsituationen schlug die HSG jedoch viel zu wenig Kapital. „Statt es über die Außen zu versuchen, waren wir zu hektisch und haben es immer wieder über die Mitte versucht“, kritisierte Oberbeck das Überzahlspiel seiner Mannschaft. Ihr gelang zwar durch Lubach der Ausgleich zum 20:20.

Danach verloren die Gastgeberinnen aber völlig den Faden. Durch technische Fehler und unvorbereitete Würfe zogen die Gäste fünf Minuten vor Schluss entscheidend auf 28:21 davon. Nach einer von HSG-Trainer Chris Ludwig einberufenen Auszeit gelang am Ende zumindest noch eine Resultatsverbesserung.

Hoof/Sand/Wolfhagen: Rodziewicz (20.-60.), Clobes (1.-20.) – Sule (7), Engelbrecht (2/1), Bauch (2), Neurath (5/1), Ritter, Larbig (4), Lubach (1), Willer (1), Uthof (2), Haupt.

Spielverlauf: 3:1 (3.), 5:7 (13.), 6:11 (19.), 10:11 (25.), 12:16 (37.), 16:17 (40.), 20:20 (48.), 21:22 (50.), 21:28 (55.), 24:28 (60.). (zmw)

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