Frauenhandball: Hoof/Sand/Wolfhagen zeigt sich beim 35:31 in Vellmar gereift

HSG nimmt auch Hürde Vellmar

Schwer zu halten: Aileen Sule, neunfache Torschützin der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen. Archivfoto:  Hofmeister

Vellmar. Die Erfolgsserie des Frauenhandball-Landesligisten HSG Hoof/Sand/Wolfhagen hält weiter an. Mit dem 35:31 (20:17) beim Dritten TSV Vellmar feierte die HSG ihren vierten Erfolg in Serie und verbesserte sich in der Tabelle um einen weiteren Platz auf Rang vier. „Das war ein tolles Spiel. Wir haben angesichts von Vellmars kleinem Kader das Tempo hochgehalten und konnten immer zulegen, wenn der TSV herankam“, lobte HSG-Trainer Chris Ludwig die reife Leistung seiner Mannschaft. Sein Kollege, TSV-Trainer Andreas Paul, sah in der schwierigen Personallage den Hauptgrund für die Niederlage: „Wir hatten einfach zu viele Ausfälle und haben auch zu viele einfache Tore kassiert.“

Einziger Wehrmutstopfen bei den Gästen war das Ausscheiden von Sinje Bauch, die sich in der 16. Spielminute am Knie verletzte. Zu diesem Zeitpunkt stand es 12:9 für die HSG. Dieser Rückschlag führte jedoch zu keinem Bruch im Spiel der Vereinigten. Vor allem Aileen Sule fand immer wieder Lücken in der Deckung der Gastgeberinnen.

Dass Vellmar nicht näher als auf zwei Tore herankam, lag auch an der guten Torhüter Malgorzata Rodziewicz. Durch einen Treffer der sehr beweglichen Hanna von Dalwig zwei Sekunden vor der Pause gingen die Gäste mit einem Vorsprung von drei Toren in die Kabine.

Die zweite Halbzeit begann für die HSG wie die erste Halbzeit geendet hatte - mit dem ersten Tor durch Sule zum 21:17. Im Gegenzug knickte TSV-Rückraumspielerin Natalie Paul um und konnte nicht mehr weiterspielen. Als Vellmar danach auf 19:21 verkürzte, ließ sich Hoof/Sand/Wolfhagen nicht aus der Ruhe bringen und legte durch Lea Willer und von Dalwig zum 23:19 nach. Von Dalwig (2) sowie Jana Larbig und Sule warfen danach sogar eine 27:21-Führung heraus.

Auch wenn sich die Gastgeberinnen sieben Minuten vor Schluss noch einmal auf 30:33 herankämpften, agierten die Gäste weiter beherzt und sorgten durch Willer und Kathleen Engelbrecht für klare Verhältnisse.

Hoof/Sand/Wolfhagen: Rodziewicz, Clobes (1 Siebenmeter) - Sule (9), Engelbrecht (2), Bauch (1), von Dalwig (7/1), Neurath (6/4), Ritter, Wietis (1), Larbig (4), Lubach (1), Willer (4), Haupt, Uthof. (zmw)

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