Frauenhandball: Landesligist Hoof/Sand/Wolfhagen überrascht mit 28:21-Sieg

HSG nimmt Hürde Hainzell/Großenlüder

Beste HSG-Werferin: Hanna von Dalwig erzielte beim 28:21 gegen Hainzell/Großenlüder neun Tore. Archivfoto:  Hofmeister

Großenlüder. Mit einem 28:21 (13:11)-Auswärtscoup kehrte Frauenhandball-Landesligist HSG Hoof/Sand/Wolfhagen von der zuletzt so starken Mannschaft der FSG Hainzell/Großenlüder zurück.

Mit diesem Erfolg verdrängte die HSG die Osthessinnen vom fünften Tabellenplatz. Ohne die kurzfristig ausgefallene Claudia Uthof und die weiter verletzte Aileen Sule erwischten die Gäste einen guten Start und gingen 2:0 in Führung. Die Gastgeberinnen machten das Spiel schnell, was bis zum 5:3-Zwischenstand auch gelang. Die HSG-Abwehr hatte sich jedoch gut auf die zentralen Spielerinnen der FSG, Miriam Schmitt, Luca Klitsch und Theresa Reith eingestellt und konnte sich auf ihre bestens aufgelegte Torhüterin Malgorzata Rodziewicz verlassen, die bei den vielen Tempogegenstößen der Gastgeberinnen einige Großchancen vereitelte. Vorne wurden die Tore ebenfalls zu einem großen Teil durch Tempogegenstöße und über die zweite Welle erzielt. So gelang nicht nur der Ausgleich zum 9:9, sondern sogar eine 13:11-Führung zur Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit stellte sich die HSG-Abwehr noch besser auf das schnelle Spiel der FSG ein und zeigte ein besseres Rückzugsverhalten. Rechtsaußen Jana Larbig gelang das erste Tor zum 14:11.

Bis Mitte der zweiten Hälfte bewegte sich die Führung der Gäste bei drei bis vier Toren, ehe die Gastgeberinnen zwölf Minuten vor Schluss bis auf 18:19 herankamen.

Gegenüber dem Fritzlar-Spiel der Vorwoche hielt die HSG jedoch ihr Niveau und konnte sogar noch zulegen. Sinje Bauch, die zwei Bälle abfing und jeweils per Tempogegenstoß traf, Larissa Lubach und Larbig von Rechtsaußen erhöhten sieben Minuten vor Schluss auf 23:18. Zwar konnte die FSG noch einmal auf 20:23 verkürzen, doch fand die HSG immer die passende Antwort. In den Schlussminuten erhöhten Hanna von Dalwig, zweimal Bauch und Willer noch auf 28:21. Gegenüber der ersten Halbzeit erzielten die Gäste mehr Tore aus dem Positionsspiel heraus, woran Rodziewicz auch ihren Anteil hatte, indem sie je nach Situation den Ball schnell nach vorne spielte oder einen ruhigen Aufbau bevorzugte.

Hoof/Sand/Wolfhagen: Rodziewicz, Clobes (4 7M) - Engelbrecht, Bauch (6/5), von Dalwig (9/1), Neurath (2), Ritter, Wietis (1), Larbig (5), Lubach (2), Willer (3), Haupt.

Spielverlauf: 0:2 (2.), 5:3 (9.), 9:9 (23.), 13:16 (36.), 18:19 (48.), 20:23 (54.), 21:24 (56.), 21:28 (60.). (zmw)

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