Plötzlich lief es wie verhext für die FSG Waldhessen

Sie erzielte vier Treffer für die FSG Waldhessen: Inken Niebuhr war nach Anette Richter erfolgreichste Werferin bei den unterlegenen Gästen. Foto: Walger

Hoof. Ihren Aufwärtstrend der vergangenen Wochen konnten die Landesliga-Handballerinnen der JSG Waldhessen in Hoof nur in der ersten Halbzeit bestätigen.

Nach schwacher zweiter Hälfte unterlag die FSG bei der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen am Ende noch deutlich 24:32 (14:16).

Die FSG kam gut aus den Startlöchern und führte schnell 3:0 (3.). Die Abwehr fand sofort zu einer aggressiven Stabilität und störte die Gastgeberinnen nachhaltig. Kam dennoch ein Ball aufs Tor, dann glänzte Keeperin Bianca Bähr.

Das einzige Manko bei den Gästen waren ihre vielen Fehlwürfe. Bis zum Stand von 4:6 (15.) hatte die erfahrene und sehr starke HSG-Torfrau Rodziewicz schon acht Würfe abgewehrt.

In der sehr intensiven und mit beiderseits temporeichen Angriffen geführten Partie schlug das Pendel dann immer mehr zugunsten des Heimteams aus. Die FSG ließ sich aber nicht abschütteln. Über 5:7, 10:14 und 13:14 ging sie mit einem 14:16-Rückstand in die Pause.

Der Beginn der zweiten Halbzeit ähnelte dem der ersten - mit dem entscheidenden Unterschied, dass nun die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen mit einer starken Deckung und schnellen Angriffen beeindruckte. Die Folge: Nach 38 Minuten lag die FSG beim 15:20 erstmals mit fünf Toren hinten.

Dem Kampfgeist des Teams von FSG-Trainer Jonggi Pasaribu war es zu verdanken, dass der Gegner beim 23:21 (46.) schon fast wieder eingeholt war. Diese kleine Aufholjagd sollte allerdings das einzige Lebenszeichen der Gäste im zweiten Abschnitt bleiben. Denn innerhalb von nur sieben Minuten zogen die Gastgeberinnen vorentscheidend auf 30:21 davon. Von diesem Rückschlag konnte sich die FSG nicht mehr erholen.

Rätselhaft

Für die Schwächephase fand Jonggi Pasaribu keine rechte Erklärung: „Ich weiß nicht, warum wir schlagartig den Faden im Angriff verlieren. In der Abwehr haben wir den Gegner vor eine Aufgabe gestellt. Aber wenn du unzählige Tempogegenstöße bekommst, dann kannst du noch so gut in der Abwehr stehen.“

Lediglich acht Tore nach dem Wechsel sind einfach zu wenig, um dieses im Kampf um den Klassenerhalt so wichtige Spiel zu gewinnen.

FSG: Bähr (1.-41./11 Paraden, Weidemann (ab 41./8 Paraden, Breul - Richter (9/2), Weyrauther (1), Sitzmann (3) , Geyer (1), Mäusgeier (1), Eidam (3/1), Niebuhr (4), Becker, Sandrock (1), Wehr (1).

Von Tomas Pankiewicz

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