Frauenhandball: Wesertal will besser treffen, Hofgeismar/Grebenstein sich nicht verstecken

SHG und HSG mit Publikum im Rücken

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Treffsicherheit gefragt: Katharina Kranz und ihre Wesertaler Teamkolleginnen möchten die Offensivschwäche abstellen.

Hofgeismar/Oberweser. Heimspiele haben die beiden heimischen Teams in der Frauen-Handball-Landesliga, Hofgeismar/Grebenstein und Wesertal.

Wesertal spielt am Samstag

Zur ungewohnten Zeit am Sonntag bereits um 15 Uhr empfängt Wesertal zu seinem Heimspiel in Oedelsheim die HSG Twistetal. Nach der unnötigen 20:22-Niederlage im letzten Spiel in Heiligenrode will die HSG gegen die noch punktlosen Twistetalerinnen ihren Heimvorteil zum zweiten Sieg nutzen.

Dabei kann Wesertal mit guten Erinnerungen an das Spiel der Vorsaison ins Spiel gehen, als ein ganz souveräner 36:18-Heimsieg heraussprang. In den ersten beiden Spielen fehlte dem Vierten der Vorsaison noch die nötige Konstanz. War es beim Auftaktsieg im ersten Spiel gegen Waldhessen eine schwache zweite Halbzeit, in der der zunächst scheinbar mühelose Sieg fast noch in Gefahr geraten war, zeigten die Wesertaler in Heiligenrode in der ersten Halbzeit große Schwächen.

Eine deutliche Steigerung in der zweiten Halbzeit lässt aber trotz der Niederlage für die weiteren Spiele hoffen. Größere Konstanz wird gegen Twistetal schon notwendig sein, denn die Waldeckerinnen schlugen sich bei ihren Niederlagen gegen die hoch gehandelten Teams von Körle/Guxhagen und Kirchhof II durchaus achtbar.

HSG-Trainer Heinz Kornrumpf erwartet, dass Twistetal mit einem variablen Deckungsverbund auflaufen wird: „Wir werden uns darauf einstellen. Wichtig wird sein, dass wir aus Kreuzbewegungen heraus 1:1-Situationen besser vorbereiten. Außerdem müssen wir unsere Wurfausbeute verbessern.“ In der Defensive werde es zudem darauf ankommen, die beste Twistetaler Rückraumschützin Janina Tönepöhl nicht zum Wurf kommen zu lassen, was Kornrumpf zunächst mit einer 6:0-Deckung erreichen will.

SHG spielt am Sonntag

Vor einer ganz schweren Heimaufgabe steht der Frauenhandball-Landesligist SHG Hofgeismar/Grebenstein, der am Sonntag (17.30 Uhr) in der Kreissporthalle Hofgeismar die FSG Körle/Guxhagen empfängt. Die FSG war in der Vorsaison Aufsteiger und erreichte gleich den dritten Platz. Im Gegensatz zur SHG war die FSG mit der hochkarätig besetzten Rückraumachse Sabrina Weiß, Jana Hoppe und Katharina Hintze kein typischer Aufsteiger.

Durchsetzungskraft nötig: Die SHG, hier Nadine Erger, will gegen Körle/G. Präsenz auf dem Parkett zeigen. 

In dieser Saison konnte sich die Mannschaft unter ihrem neuen Trainer Hinnerk Hrdina mit Lohrbach aus Wollrode, Ivan von Kirchhof und Griesel von Zwehren/Kassel noch einmal verstärken und zählt daher zum Favoritenkreis. Die FSG ist auch erwartungsgemäß mit zwei Siegen über Twistetal und Harleshausen/Ahnatal in die Saison gestartet. Dagegen geht die SHG mit dem durch Nachwuchsspielerinnen erweiterten Aufstiegskader in die neue Saison.

Die ersten beiden Spiele sind dabei gar nicht so schlecht gelaufen. Zum Auftakt gelang immerhin gegen den Mitaufsteiger Harleshausen/Ahnatal beim 29:22-Heimsieg ein deutlicherer Sieg als Körle/Guxhagen, das gegen diesen Gegner nur mit 29:25 gewann. Im zweiten Spiel holte die SHG bei der zu den besseren Mannschaften der Liga zählenden HSG Hoof/Sand/Wolfhagen mit 21:25 ein achtbares Ergebnis.

Auch wenn sich diese Ergebnisse häufig schwer vergleichen lassen, zeigen sie doch, dass an einem guten Tag auch gegen eine Spitzenmannschaft etwas möglich sein kann, wenn diese einen schwächeren Tag erwischt. SHG-Trainer Edgar Schwank setzt dabei auf den Heimvorteil seiner Mannschaft und auf einen selbstbewussten Auftritt: „Wir wollen uns vor eigenem Publikum entsprechend präsentieren. Wichtig ist, dass wir uns nicht verstecken, sondern unseren eigenen Stärken vertrauen und versuchen werden, unsere Chance zu suchen. (zmw)

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