Frauen-Landesliga: SG II feiert „Herbstmeisterschaft“ - Lorenz überragt bei SVG-Sieg

TSV schafft die Sensation

Jubel in Guxhagen: Natalie Lohrbach (li.) und Johanna Diegeler (re.) freuen sich über den Sensations-Sieg ihres TSV Wollrode gegen den Tabellenzweiten HSG Wesertal. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Christian Denk, Trainer des Handball-Landesligisten SG 09 Kirchhof II, konnte sich am Samstag gleich über zwei Geburtstagsgeschenke freuen. Zum einen gab sich sein Team beim Aufsteiger FSG Waldhessen keine Blöße, zum anderen bekam der Spitzenreiter Schützenhilfe vom TSV Wollrode, der den Tabellenzweiten HSG Wesertal überraschend mit 29:27 besiegte.

FSG Waldhessen - SG 09 Kirchhof II 18:22 (8:9). Mit dem Sieg gegen den Neuling sicherte sich das SG-Juniorteam die Herbstmeisterschaft. Schnell führte die Denk-Sieben mit 6:1, leistete sich dann aber zu viele technische Fehler im Angriff, die die Gastgeberinnen - angeführt von den Ex-Kirchhoferinnen Marina Weyrauther und Elisabeth Wehr , zum 8:9-Anschluss nutzten. „Waldhessen hat sehr aggressiv gedeckt und gut gekämpft“, zollte Denk auch den Gastgeberinnen Lob.

Der SG-Coach sah nach der Pause aber, wie sich sein Team kontinuierlich steigerte. Angeführt von der erneut überragenden Spielmacherin Kirsten Bänfer zog das Juniorteam Mitte der zweiten Halbzeit mit vier Toren davon und sorgte so für die Vorentscheidung.

Tore SG II: Nolte 6, Hintze 5/5, Krug 1, Bänfer 7, Kühlborn 3/2.

TSV Wollrode - HSG Wesertal 29:27 ( 17:12). Nur bis zum 2:2 hielt Wesertal mit, bevor sich das Team von Trainer Andreas Milke - obwohl grippegeschwächt - erstmals auf 4:2 absetzen konnte. Beim 11:9 waren die Gäste noch in Reichweite der Blau-Weißen, dann zogen Natalie Lohrbach, Johanna Diegeler und Kolleginnen bis zur Halbzeit auf 17:12 davon.

Auch nach der Pause überzeugte die Milke-Sieben. Angeführt von der starken Laura Klipp setzte sich Wollrode immer weiter ab. Beim 24:16 drohte Wesertal gar ein Debakel, doch die HSG, bei der Torjägerin Ina Riedel verletzt fehlte, bewies Moral. So kämpften sich die Gäste, bei denen Ann-Sophie Przyludzki (8 Tore) überzeugte, zurück und hofften beim 26:28 noch auf einen Punktgewinn. Doch vergab Wesertal zwei Großchancen, während der TSV mit dem Treffer zum 29:26 für die Entscheidung sorgte.

Tore TSV: Klipp 6, Fehr 5/3, Lachnit 4, Lohrbach 3, Vaupel 3, Diegeler 3, Schneider 2, Siemon 2, Pietsch 1.

SV Germania Fritzlar II - TSV Heiligenrode 29:24 (15:13). Die Domstädterinnen lagen zumeist knapp in Führung, konnten sich aber nicht absetzen, so dass die Partie lange ausgeglichen verlief.

In der 36. Minute musste SVG-Trainerin Viktoria Marquardt eine Auszeit nehmen, weil sich ihr Team kurz nach Wiederanpfiff eine Schwächephase leistete und plötzlich mit zwei Toren in Rückstand geraten war. „Da habe ich wohl die richtigen Worte gefunden“, freute sich die 31-Jährige. Denn ihr Team zog - angeführt von der überragenden Spielmacherin Lorena Lorenz und der starken Halbrechte Fabienne Huy - davon und hatte beim 24:20 (46.) für die Vorentscheidung gesorgt. Daneben überzeugte Torfrau Katja Zeller, die in der Schlussphase zwei 7m parierte.

Tore SVG II: Reinke 7, Naumann 5/4, Frank 5, Lorenz 7, Huy 3, Bänfer 1, Stockschläder 1. (mgx)

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