Eintracht Baunatal verliert 27:37 bei Spitzenreiter Hoof/Sand/Wolfhagen

Schlusslicht hält lange mit

Malgorzata Rodziewicz

Bad Emstal. Schlusslicht Eintracht Baunatal lieferte Spitzenreiter HSG Hoof/Sand/Wolfhagen einen harten Kampf. Beim 37:27 (18:17) zog der Tabellenführer der Handball-Landesliga der Frauen erst nach der Pause davon.

Baunatal hielt lange gut mit, auch weil das Schlusslicht im ersten Durchgang die beste Halbzeit der Saison zeigte. In der 20. Minute gelang es den Vereinigten allerdings, sich auf vier Tore abzusetzen. „Da müssen wir dann einfach auch den Sack zumachen“, meinte HSG-Coach Chris Ludwig. Genau das taten seine Frauen aber nicht. So ließen sie es zu, dass der GSV wieder gefährlich nah kam und beinahe den Ausgleich erzielte.

Schuld daran war die schwache HSG-Defensive. Für den GSV lief es hingegen in der ersten Hälfte sehr gut. Stärkste Torschützin bei Baunatal war Julia Waschinger, die insgesamt zwölfmal traf. „Wir haben gut verteidigt. Die Tore der Vereinigten kamen fast nur über Tempogegenstöße zustande,“ lobte GSV-Trainerin Susanne Bachmann. Somit war für die Eintracht beim knappen 17:18-Rückstand zur Pause noch alles offen.

Allerdings sollte es für Baunatal in den zweiten 30 Minuten schwieriger werden: Ludwig hatte seinem Team in der Pause eingeheizt. Zudem machte der Torwartwechsel der Vereinigten den Gästen zu schaffen. Die erfahrene Malgorzata Rodziewicz hütete nun den Kasten. „Vor ihr hatten wir großen Respekt“, sagte Bachmann.

Die HSG zeigte sich nun überlegen, nutzte die konditionellen Schwächen und den Konzentrationsmangel der Eintracht. Mehr und mehr baute sie ihre Führung aus, sodass sie in der 53. Minute erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung vorzuweisen hatte.

Von Isabel Pfannkuche

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