Frauenhandball: Landesligist Wesertal ist in Twistetal in der Favoritenrolle

Schlusslicht nicht unterschätzen

Überzeugende Leistung: Die von Reinhardswald nach Wesertal gewechselte Torhüterin Diana Henze lieferte bislang eine überzeugende Leistung ab. Foto: zhj

Oberweser. Ihren Aufwärtstrend in der Frauenhandball-Landesliga fortsetzen will die HSG Wesertal in ihrem Auswärtsspiel am Samstag (19.15 Uhr) in der Mehrzweckhalle Mühlhausen bei der HSG Twistetal. Nach den zwei Siegen in Vellmar und beim 28:24 zu Hause gegen Waldau soll nun der dritte Sieg in Serie folgen, mit dem die HSG weiter den Kontakt zur Spitzengruppe halten kann.

Als momentaner Tabellenvierter ist die HSG immerhin punktgleich mit dem Zweiten Fritzlar II und dem Dritten Vellmar und hat drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Kirchhof II. Auch wenn Twistetal mit nur zwei Punkten Tabellenletzter ist, warnt Wesertals Trainer Detlef Schröer davor, die Mannschaft an ihrem Tabellenplatz zu messen: „Twistetal muss langsam anfangen zu punkten. Außerdem ist es in der engen Halle in Mühlhausen schwer zu spielen.“

Negative Erfahrungen aus früheren Spielen gegen Mannschaften seien Warnung genug, jedes Spiel konzentriert anzugehen. „Es gibt in dieser Liga keine schwachen Mannschaften. Wir müssen jedes Spiel mit einhundert Prozent Konzentration angehen. Das hat auch das letzte Spiel gegen Waldau gezeigt, denn dieses Spiel hätten wir mit weniger Konzentration verloren,“ erwartet er die volle Konzentration von seiner Mannschaft, zumal Twistetal in den vergangenen Jahren stets in der oberen Tabellenhälfte zu finden war und seinen einzigen Sieg immerhin gegen Heiligenrode holte.

Die Rücktritte und Abgänge einiger erfahrener Spielerinnen konnten jedoch nicht gleichwertig ersetzt werden. Zu beachten sind weiterhin Rückraumspielerin Janina Tönepöhl sowie Meike Jäger und die Kreisläuferin Laura Zähler. Auch wenn Schröer in diesem Spiel neben Thekla Riedel, Adriane Stas und Marie Scheidemann jetzt auch auf die im letzten Spiel beim Warmmachen verletzte Torhüterin Christin Lange verzichten muss, ist seine Mannschaft in der Breite besser besetzt und sollte daher das Spiel in Normalform für sich entscheiden.

Für Lange wird die bislang sehr überzeugende Diana Henze die Hauptverantwortung zwischen den Pfosten übernehmen. In der Vorsaison gab es in Mühlhausen einen knappen 29:26-Sieg, während das Rückspiel in eigener Halle nur mit einem 25:25-Remis endete. (zmw)

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