Frauenhandball: Landesligist Wesertal spielt am Sonntag bei Germania Fritzlar II

Schröer will Trotzreaktion

Angeschlagen: Noch nicht ganz sicher ist, ob Thekla Riedel am Sonntag den Wesertalerinnen im Spiel in Fritzlar zur Verfügung steht. Foto: zlö

Oedelsheim. Ein schwer einzuschätzender Gegner erwartet den Frauenhandball-Landesligisten HSG Wesertal mit dem SV Germania Fritzlar II. Dort will der Tabellendritte am Sonntag (14.30 Uhr) in der Sporthalle der König-Heinrich-Schule mit einem Punktgewinn seinen guten Tabellenplatz verteidigen.

Auch wenn sich bei Ann-Sophie Przyludzki der befürchtete Kreuzbandriss bewahrheitete und weitere Spielerinnen angeschlagen sind, macht HSG-Trainer Detlef Schröer eine „Jetzt-erst-recht-Stimmung“ bei seinen Spielerinnen aus: „Nach diesen Rückschlägen sind sie besonders motiviert. Das hat sich schon bei unserem Sieg in der Vorwoche gegen Heiligenrode gezeigt.“

Da überzeugte seine Mannschaft mit einer stabilen Deckung und einer geringeren Zahl von technischen Fehlern gegenüber dem Vellmar-Spiel. Für das Spiel in Fritzlar erwartet Schröer noch ein besseres Rückzugsverhalten. Zwar steht die Drittligareserve nur an neunter Stelle, doch schätzt Schröer das Potenzial dieser Mannschaft höher ein. Ganze zwei Heimspiele mit einem Sieg und einer knappen 35:36-Niederlage gegen den Vierten Körle/Guxhagen gegenüber acht Spielen in der Fremde mit fünf Niederlagen bei den vor der Germania platzierten Mannschaften und drei Siegen bei den Kellerkindern belegen, dass die momentane Platzierung des Zweiten der Vorsaison nicht ganz der tatsächlichen Leistungsstärke entspricht.

Mit der auch schon in der Drittligamannschaft eingesetzten Laura Nolte hat Fritzlars Zweite ein Topspielerin auf Außen. Schröer hofft daher, dass Thekla Riedel wie in der Vorwoche auflaufen kann, denn ein Ausfall der Rückraumspielerin wäre momentan nur schwer auszugleichen. In der vergangenen Saison verlor die HSG auswärts mit 31:37, konnte sich im Rückspiel aber mit einem 32:26-Sieg revanchieren. (zmw)

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