Frauenhandball: Schwerer Gegner für die HSG

Landesligist Wesertal erwartet am Sonntag Heiligenrode

Durchsetzungsvermögen gefragt: Mit Heiligenrode erwartet Wesertal, hier Angela Keßeler, erneut ein schwerer Gegner. Er soll genau so bezwungen werden, wie im letzten Heimspiel Waldau. Foto: mrß

Oberweser. Die HSG Wesertal will ihre gute Serie in der Frauenhandball-Landesliga in ihrem Heimspiel am Sonntag (17 Uhr) in der Sporthalle in Oedelsheim gegen den TSV Heiligenrode fortsetzen und weiter in Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen bleiben.

Nach dem Sieg beim starken Aufsteiger Vellmar und dem Heimerfolg über Oberligabsteiger Waldau ließ die HSG auch beim Letzten Twistetal nichts anbrennen und siegte souverän mit 27:18. Richtig stark spielte dabei vor allem in der ersten Halbzeit die Defensive. Eine solche Leistung erwartet HSG-Trainer Detlef Schröer von seinen Spielerinnen auch gegen Heiligenrode, um die momentan gute Ausgangslage mit vier Minuspunkten und Platz vier bei Punktgleichheit mit dem Zweiten Fritzlar II und dem Dritten Vellmar nicht zu gefährden.

Heiligenrode liegt nach drei Siegen und vier Niederlagen auf dem siebten Platz und verlor am vergangenen Spieltag zu Hause gegen den Tabellenführer Kirchhof II mit 23:28. Dennoch sieht Schröer einen doppelten Punktgewinn seiner Mannschaft nicht als Selbstverständlichkeit an: „Wir müssen in jedem Spiel alles geben, den in der Liga kann fast jeder jeden schlagen.“

Die Erfahrung aus der Vorsaison gibt ihm recht, denn damals verlor die HSG nach einer starken Vorrunde das erste Heimspiel des neuen Jahres knapp mit 33:34. Der TSV hat eine kampfstarke Mannschaft mit einer sehr torgefährlichen Außenspielerin Nadine Müller. Dagegen hat die HSG Vorteile im Rückraum, wo Anna Riedel, Joana Leibecke und Ann-Sophie Przyludzki über viel Durchschlagskraft verfügen, wobei hinter dem Einsatz der bei Twistetal angeschlagenen Przyludzki ein Fragezeichen steht. Da bereits vier Stammspielerinnen ausfallen, hofft Schröer auf keinen weiteren Ausfall bei seiner Mannschaft. (zmw)

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