Landesliga: Wollrode muss in Eschwege siegen

SG II selbstbewusst ins Aufstiegsfinale

Laura

Schwalm-Eder. Die Landesliga-Handballerinnen der SG 09 Kirchhof II stehen vor der Krönung einer grandiosen Saison. Mit einem Sieg im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten HSG Wesertal kann das Team von Trainer Christian Denk den Aufstieg in die Oberliga perfekt machen.

SV Germania Fritzlar II - HSG Twistetal (Sa. 16 Uhr). Mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Twistetal könnte die Drittliga-Reserve dem TSV Wollrode im Abstiegskampf Schützenhilfe leisten. Aber: „Wir schauen nur auf uns“, sagt SVG-Trainerin Viktoria Marquardt, die auf Rückraumspielerin Fabienne Huy (Knieverletzung) verzichten muss. Schon beim 26:20-Hinspielerfolg tat sich die Germania schwer. Zu den Leistungsträgern der Gäste zählen die wurfgewaltige Halblinke Janina Tönepohl sowie die Halbrechte Maike Jäger. „Twistetal ist unangenehm zu spielen. Ich erwarte von meinem Team, dass wir in der Abwehr aggressiv decken und unsere Chancen konsequent nutzen“, fordert Marquardt.

Eschweger TSV - TSV Wollrode (Sa. 16 Uhr). „Wir müssen gewinnen“, sagt Wollrodes Trainer Andreas Milke vor der wichtigen Partie beim Tabellenvorletzten. Sonst könnte es für die Guxhagenerinnen im Kampf um den Klassenerhalt eng werden, denn am letzten Spieltag muss die Mannschaft zum Tabellenzweiten Wesertal reisen. Zentrale Akteure der Gäste sind die Ex-Kirchhoferin Celia Steyer und die frühere Spielmacherin von Eintracht Böddiger, Julia Karges. Verzichten muss die Milke-Sieben auf Kreisläuferin Johanna Diegeler, die sich im Derby gegen Kirchhof am Knie verletzte.

HSG Wesertal - SG 09 Kirchhof II (So. 17 Uhr). „Das wird ein enges Spiel“, glaubt SG-Coach Denk. „Aber wir sind nicht chancenlos und in der Breite stärker besetzt.“ Besonders der körperlich starke Rückraum um Joana Leibecke, Ann-Sophie Przyludzki sowie Anna und Thekla Riedel zählt zum Besten, was die Klasse zu bieten hat.

Die SG reist selbstbewusst nach Wesertal. „Im Hinspiel haben wir eine starke Partie abgeliefert und sie dominiert“, erklärt SG-Übungsleiter Denk, „ehe wir durch kleinliche Pfiffe der Schiedsrichter den Kopf verloren haben.“ Im Spitzenspiel setzen die Gäste erneut auf ihre bewährte 6:0-Deckung mit Kirsten Bänfer und Laura Sauerwald im Mittelblock. Offensiv präsentierten sich zuletzt die beiden Außen Sauerwald und Charline Vaupel in bestechender Form. „Alle sind fit und das Selbstvertrauen ist groß“, sagt Denk. Auch eine Niederlage wäre kein Beinbruch. Dann kann das Team am letzten Spieltag zuhause gegen Waldhessen die Meisterschaft perfekt machen. (mgx) Foto: Kasiewicz

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