Handball-Landesliga Frauen: TSV Heiligenrode gewinnt in Waldau mit 26:24

Spannend bis zum Schluss: Sieg für TSV Heiligenrode

Zweikampf: Heiligenrodes Christina Stiefel (rechts) wirft, Lena Höhne vom Tuspo Waldau kann dies nicht verhindern. Foto: Schachtschneider

Kassel. Mit 26:24 (16:10) setzte sich der TSV Heiligenrode in der Handball-Landesliga der Frauen beim Tuspo Waldau durch. Die Niestetalerinnen festigten damit ihren Platz im Tabellenmittelfeld, während Waldau bedenklich in die Nähe des Abstiegskampfs rutschte.

Die Gastgeberinnen verloren das Spiel im Prinzip in der ersten Halbzeit. In der Abwehr war man zu langsam und packte nicht genug zu. Im Angriff schloss man zu früh ab, suchte Eins-gegen-eins-Situationen, in denen man den Kürzeren zog und leistete sich viele technische Fehler. Heiligenrode dagegen nutzte mit abgeklärtem Spielaufbau seine Chancen und stand vor allem in der Abwehr sicher.

Doch nach der Pause kam der Tuspo wie umgewandelt aus der Kabine. Den 10:16-Rückstand holte Waldau bis zur 41. Minute bis auf 17:19 auf. Und beim 19:20 (48.) und 20:21 (50.) war der Tuspo zweimal sogar bis auf einen Treffer herangekommen. Aber Heiligenrode konterte und nutzte erneut die technischen Fehler der Waldauerinnen: 23:20 (52.).

Doch die Partie blieb spannend, beim 21:23 (53.) war alles wieder offen. Als Heiligenrode aber zwei Treffer zulegte, war der TSV auf der Siegerstraße. Waldau kam 40 Sekunden vor Schluss zwar zum 24:26, doch Heiligenrode ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. „Unsere gute zweite Halbzeit hat nicht gereicht“, befand Tuspo-Trainer Klaus Reinicke. „Natürlich hat uns bei der Aufholjagd auch Vanessa Künzli gefehlt.“ Die war nach 28 Minuten nach einem Foul an Nadine Müller disqualifiziert worden. Reinicke bemängelte, dass zum wiederholten Mal nur ein Schiedsrichter angesetzt war: „Das ist Landesliga, da gehört meiner Meinung nach ein Gespann hin.“ TSV-Spielertrainerin Asta Petrauskiene war mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. „Unsere Trefferquote war heute gut,“ sagte sie. „Und die Abwehr stand nach der Umstellung auf 5:1 auch bestens.“ Tuspo: Alheit, F. Witte (7 m/26.); Künzli 2, Nowak, Horn 5, Schmalz, Kesper, Schmied 4, Höhne 10/1, Witte, Lyell, Dörfler 3 TSV: Petrich (1.-47.), Dammer (48.-60.); S. Burghardt, Hahn, Sterzing (n.e.), L. Burghardt 7, Esser 4, L. Möller 1, N. Müller 5, Stiefel 5/5, Petrauskaite 4, Petrauskiene

 

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