SVG II erst überlegen, dann nachlässig - TSV hält eine Hälfte mit

Frauen-Landesliga: FSG Körle/Guxhagen spielt Eintracht Baunatal an die Wand

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Drehte an ihrer alten Wirkungsstätte auf: Selina Schneider (FSG), die acht Tore erzielte.

Schwalm-Eder. Die FSG Körle/Guxhagen gibt sich beim Tabellenletzten der Handball-Landesliga der Frauen, GSV Eintracht Baunatal, keine Blöße und rehabilitiert sich mit einem Kantersieg für die bittere Derby-Niederlage bei der SV Germania Fritzlar II.

GSV Eintracht Baunatal - FSG Körle/Guxhagen 23:37 (10:21). Schon nach der ersten Halbzeit war das Spiel entschieden. Angetrieben von der agilen Selina Schneider, die gegen ihr Ex-Team aufdrehte und besonders aus dem Gegenstoß gefährlich war sowie der zuletzt schmerzlich vermissten Sabrina Weiß (beide acht Tore) fegte die FSG nur so über die überforderten Baunatalerinnen hinweg. Aus einer stabilen Abwehr heraus erspielte sich das Team vom scheidenden FSG-Trainer Hinnerk Hrdina bis zum Halbzeitpfiff eine Elf-Tore-Führung. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts an der einseitigen Partie und Körle feierte einen ungefährdeten Sieg.

Tore FSG: Lohrbach 5, Hildebrand 1, Schneider 8, Nowak 5, Griesel 1, Kördel 1, Weiß 8/1, Schade 4, Mell 4.

SV Germania Fritzlar II - TuSPo Waldau 27:25 (15:9). Obwohl nur mit acht Feldspielerinnen angetreten feierten die Domstädterinnen den nächsten Erfolg und übernahmen dank der 23:27-Niederlage des TSV Vellmar bei der HSG Twistetal, den zweiten Tabellenplatz. Aufgrund der Verletzungen von Kreisläuferin Franziska Werner und Torfrau Caro Alheit sowie dem Fehlen von Rückraumspielerin Laura Schmieling stellte sich das Fritzlarer Team fast von alleine auf. Dennoch erspielten sich die Gastgeberinnen schnell einen 6:2-Vorsprung (14.), den das Team bis zur Halbzeit auf sechs Tore ausbaute.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Germania zunächst tonangebend, um dann die Zügel etwas schleifen zu lassen. Am 12. Saisonsieg änderte das nichts mehr.

Tore SVG: Fischer 4, Frank 4, Horn 1, Oschmann 4, Albus 8/4, T. Werner 2, Bücker 2, Höhne 2.

TSV Wollrode - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 25:37 (15:19). Der Aufsteiger war der klare Außenseiter im Duell mit dem Ligaprimus. Doch davon ließ sich der TSV zunächst nicht beeindrucken und bot den Gästen lange Zeit Paroli. Am Ende musste Wollrode allerdings dem aggressiven Tempospiel der Gäste Tribut zollen. Bis zur Halbzeit blieben die Blau-Weißen in Schlagdistanz, ehe der Favorit nach dem Wiederanpfiff auf 28:16 (40.) davon zog. Der zuvor starke TSV-Rückraum um Lena Ludwig (8) ließ mehrere Chancen liegen, was die Gäste jedes Mal mit einem erfolgreichen Tempogegenstoß beantworteten.

Tore TSV: Klipp 5/2, Schneider 3, Ludwig 8, Lachnit 3/1, Vaupel 1, Bartalos 4, Friedrich 1.

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