28:20-Erfolg der HSG gegen Körle/Guxhagen

Landesliga: Steigerung der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen nach der Pause

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Freigespielt: Aileen Sule auf dem Weg zu einem ihrer fünf Tore für Hoof/Sand/Wolfhagen. 

Hoof. „Wir haben uns nach dem Seitenwechsel in einen Rausch gespielt und gezeigt, dass wir richtig Bock haben“, freute sich Trainer Chris Ludwig über den 28:20-Sieg seiner HSG Hoof/Sand/Wolfhagen zum Auftakt der Frauenhandball-Landesliga gegen die FSG Körle/Guxhagen.

Nach der ersten Halbzeit sah es allerdings nicht nach einem klaren Sieg aus. Die Gastgeberinnen führten nach 30 Minuten knapp mit 13:12.

Das Spiel verlief bis dahin sehr ausgeglichen. Hüben wie drüben wurden viele Chancen vergeben.

Die Vereinigten konnten sich bei Torfrau Malgorzata Rodziewicz bedanken, die zahlreiche Würfe der FSG abwehrte. Körle/Guxhagen, das sich den Aufstieg zum Ziel gesetzt hat, biss sich an ihr immer wieder die Zähne aus. Die erfahrene Torhüterin brachte ihre Gegenüber mit unglaublichen Paraden schier zur Verzweiflung.

Nach der Pause kam eine ganz andere HSG-Mannschaft aus der Umkleidekabine. Plötzlich schien jede einzelne Spielerin wirklich zu wollen. Damit heizte sich auch die Stimmung in der Schauenburghalle in Hoof vor 120 Zuschauern  mehr  und mehr auf.

Das Schiedsrichtergespann musste die Pfeife immer bereithalten, da das Spiel körperbetonter wurde, und gelbe und rote Karten sowohl gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen als auch gegen die FSG Körle/Guxhagen verteilt werden mussten.

Fünf Treffer in Serie

Insbesondere Lea Willer von der HSG, beste Torschützin mit sechs Treffern, musste im weiteren Spielverlauf einiges einstecken. „Sie weiß, bei welchem Weg es für sie wehtun wird. Indem sie den geht, setzt sie auch ein Zeichen für ihre Mitspielerinnen“, so Ludwig. Auch die anderen spielten daraufhin mutiger und aggressiver.

„Während der Gast seine nervöse Spielweise aus der ersten Halbzeit nicht ablegen konnte, haben wir es geschafft, unsere Fehler zu minimieren“, analysierte Ludwig. Die Heimmannschaft spielte nun munter drauf los, es klappte fast alles bei den Gastgeberinnen. So war es folglich auch kein Wunder, dass die HSG den Gleichstand schnell zu einer stabilen Führung ausbaute.

Wenige Minute nach der Pause erzielte die HSG fünf Tore in Folge, ruhte sich auf dem klaren Vorsprung aber nicht aus, sondern spielte weiter druckvoll, stand dicht in der Defensive und war schnell in der Offensive.

Am Ende stand auf der Anzeigetafel ein klares 28:20 für die Damen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen und sie ließen sich zu Recht von den Fans feiern.

Hoof/Sand/Wolfhagen: Weinrich, Rodziewicz - Ludwig, Ritter, Haupt 1, von Dalwig 3, Schmalz 2, Willer 6, Frankfurth 3/3, Engelbrecht 5/1, Sule 5, Neurath 3/2, Helmer.

Tore Körle/Guxhagen: Lohrbach 1, Hildebrand 3/1, Schneider 3, Nowak 1, Hungerland 1, Weiß 8, König 1, Hsrina 2.

Zuschauer: 120

Schiedsrichter: Wagner/Neumann (Bad Arolsen/Külte)

Von Isabel Pfannkuche

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