Frauenhandball-Landesliga: Hoof/Sand/Wolfhagen empfängt Angstgegner Wesertal

Steigerung ist notwendig

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War bislang der Rückhalt im Tor von Hoof/Sand/Wolfhagen: Malgorzata Rodziewicz will auch gegen die HSG Wesertal nicht allzu oft hinter sich greifen müssen.

Hoof/Wesertal. Für den Frauenhandball-Landesligisten HSG Hoof/Sand/Wolfhagen geht es mit einem weiteren Heimspiel weiter. Nach dem knappen 20:18-Derbysieg gegen den Zweiten der Vorsaison, Fritzlar II, geht es nun am Sonntag (18 Uhr) in der Schauenburghalle in Hoof gegen die HSG Wesertal.

Das Duell gegen den Rivalen aus dem Nachbarkreis Hofgeismar ist zugleich das Spiel des Vierten gegen den Dritten der vergangenen Spielzeit. Obwohl die Vereinigten gegen Fritzlar nach zwei Niederlagen in der Vorsaison mit einem knappen Sieg erfolgreich gestartet sind, will HSG-Co-Trainer Bernd Oberbeck von einer großen Euphorie nichts wissen: „Wir müssen uns deutlich steigern, denn gegen Fritzlar haben wir nicht das gezeigt, was wir können.“ Er sieht daher Wesertal als Favoriten, zumal bislang alle Spiele gegen diesen Gegner verloren wurden. So gab es in der Vorsaison eine 29:34-Heimniederlage. Im Rückspiel in Oedelsheim stand die HSG dagegen dicht vor einem Erfolg, ehe sie durch einen Freiwurf in der Schlusssekunde noch mit 24:25 verlor.

Wesertal sieht Oberbeck nicht nur aufgrund der vergangenen Spiele im Vorteil: „Die gehen mit dem 29:16-Sieg über den Aufsteiger Lohfelden/Vollmarshausen mit einer Euphorie ins Spiel und sind in der Rolle des Favoriten. Für uns wird es darum gehen, gegen diesen Gegner mitzuhalten.“

Wesertals Trainer Detlef Schröer will aber von einer allzu großen Euphorie noch nichts wissen und gibt sich eher zurückhaltend: „Wir dürfen diesen ersten Sieg nicht überbewerten. Wie stark wir schon sind, wird sich erst in den nächsten Spielen zeigen müssen.“

Bei Hoof/Sand/Wolfhagen bemängelte Oberbeck die häufig fehlende zweite Welle. Außerdem konnten bis auf Torhüterin Malgorzata Rodziewicz zu viele Spielerinnen nicht ihre normale Leistung abrufen. Gerade Spielerinnen wie Aileen Sule, Hanna von Dalwig und Lisa Keim seien, weil sie noch nicht richtig fit sind, noch ein gutes Stück von ihrer Normalform entfernt. (zmw)

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