Keine Vorwürfe von Vereinsseite

Kornrumpf sagt Adieu: Trainer der Handballerinnen von Wesertal hört auf

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Sein Wort hatte Gewicht: Nach zwei Jahren hört Heinz Kornrumpf als Trainer der Landesligahandballerinnen von Wesertal auf. Wer Nachfolger wird, steht noch nicht fest.

Oberweser. Zwei Jahre gab Heinz Kornrumpf bei den Wesertaler Landesliga-Handballerinnen den Takt vor, nach dem Spiel am Samstag gegen Hoof/Sand/Wolfhagen hört er auf.

Aktualisiert um 17.40 Uhr - „Irgendwann muss Schluss sein“, sagt er, und verweist darauf, dass er schon seit über zwei Jahrzehnten Handballtrainer ist. Die zeitliche Belastung sei einfach enorm meint der in Göttingen wohnende Kornrumpf. Leicht fiel es ihm nicht, den Verein von seinem Vorhaben zu informieren. Denn Wesertal sei eine besondere Handballspielgemeinschaft, wie es wohl nur wenige vergleichbare gibt.

An was denkt er zuerst, wenn er an Wesertal denkt? Über die Frage muss er nicht lange nachdenken. „Die Stimmung in der Halle ist einmalig.“ Es dürfte wenige Vereine geben, die über so ein fachkundiges und begeisterungfähiges Publikum verfügen. Selbst in der vergangenen Saison, als es phasenweise nicht so gut lief, wären die Fans voll hinter dem Team gestanden.

Und nicht nur die Fans. „Auch von Vereinsseite gab es keine Vorwürfe“, erinnert er sich. In anderen Vereinen hätten sich die Verantwortlichen möglicherweise nach einem Nachfolger umgesehen, „hier haben sie mich meine Arbeit machen lassen.“ Und das mit Erfolg. In dieser Saison mischte die HSG kräftig mit und zeigte, dass sie in der Lage ist, jeden Gegner zu schlagen. Das langfristige Denken des Vereins machte sich bezahlt. Und am Samstag will man beim letzten Saisonspiel der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen, also dem Spitzenreiter trotzen –und ihm möglicherweise die Meisterschaft nehmen.

„Wir werden sie ärgern“, hofft Kornrumpf. Und er weiß: Seine Mannschaft ist hoch motiviert. Nicht, weil es gegen den möglichen Meister geht, sondern weil sie ihren Trainer mit einem Sieg verabschieden will.

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