Landesliga: Hintze erstmals für Körle spielberechtigt

TSV Wollrode unter Druck

Jetzt für Landesligist FSG Körle/Guxhagen m Ball: Katharina Hintze spielte in der Vorrunde noch für Oberligist SG 09 Kirchhof. Foto: Kasiewicz

Schwalm-Eder. In der Handball-Landesliga der Frauen zählt für den TSV Wollrode im Abstiegskampf nur ein Sieg. Die Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar trifft im Derby auf HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II, während die FSG Körle/Guxhagen mit einer Auswärtspartie bei der FSG Hainzell/Großenlüder in die Rückrunde startet.

TSV Wollrode - TSV Heiligenrode (Sa. 16 Uhr). „Wir müssen zu Hause gegen Heiligenrode Gas geben, sonst wird es eng mit dem Klassenerhalt“, erklärt TSV-Coach Zoltan Bartalos. Verzichten muss der Ungar dabei auf Nathalie Lohrbach. Die Linkshänderin laboriert an Knieproblemen und muss mehrere Wochen pausieren. Respekt hat Bartalos vor allem vor dem kräftigen Gäste-Rückraum um die ehemalige litauische Nationalspielerin und Spielertrainerin Asta Petrauskiene sowie Evita Petrauskaite, Christina Stiefel und Larissa Burghardt. „Die müssen wir in den Griff bekommen“ sagt der TSV-Übungsleiter. Das Hinspiel hatten Laura Klipp, Janina Friedrich und Co. nach einer guten ersten Halbzeit 18:28 verloren.

FSG Hainzell/Großenlüder - FSG Körle/Guxhagen (So. 17 Uhr). Die personelle Situation der Gäste hat sich seit der Winterpause verbessert. So kehrte Torjägerin Ivonne Hildebrandt und Torhüterin Janina Diehl nach überstandener Verletzungspause in den Trainingsbetrieb zurück. Außerdem konnten die Guxhagenerinnen mit Katharina Hintze (zuletzt SG 09 Kirchhof II) einen Neuzugang präsentieren, der gegen Hainzell debütieren wird. „Sie passt menschlich und spielerisch super zu uns“, findet FSG-Trainerin Dagmar Hoppe.

Die Gastgeberinnen gelten als heimstark und verfügen über eine junge Mannschaft, die über 60 Minuten volles Tempo geht. „Wir müssen ihren Tempohandball und besonders die zweite Welle unterbinden“ fordert Hoppe. Zu den Leistungsträgerinnen der Osthessinnen zählen Torhüterin Carolin Greulich sowie die Rückraumspielerinnen Miriam Schmitt und Theresa Reith.

HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II - SV Germania Fritzlar II (So. 18 Uhr). Nach drei Siegen in Folge reisen die SVG-Handballerinnen um Lorena Lorenz, Nadine Frank und Sarah Oschmann mit viel Selbstvertrauen zum Aufsteiger nach Bad Wildungen. „Aber wir sind kein Favorit“, erklärt SVG-Trainerin Viktoria Marquardt. Nur vier Punkte trennen die Drittliga-Reserve in der Tabelle vom Aufsteiger. „Wildungen spielt zu Hause, hat eine junge Mannschaft und kämpft auch bei Rückstand immer weiter“, sagt Marquardt.

Die Gäste mit der ehemaligen Fritzlarer Drittliga-Trainerin Susanne Bachmann sind mit einer 24:31-Niederlage beim TSV Heiligenrode in die Rückrunde gestartet. Dabei zeigte sich die HSG mit den Ex-Fritzlarerinnnen Marie-Theres Raum und Laura Stockschläder vor allem in der Defensive desolat. (mgx)

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