Landesliga: Kirchhof schlägt Wollrode im Derby 42:29 - nur ein Sieg fehlt zum Aufstieg

Vaupel führt SG zum Sieg

Hiergeblieben: Kirchhofs Rechtsaußen Charline Vaupel (links) versucht hier, Wollrodes Linksaußen Helena Vaupel (am Ball) am Torwurf zu hindern. Am Ende hatten die Blau-Weißen gegen den Landesliga-Spitzenreiter mit 29:42 das Nachsehen. Foto: Hahn

Guxhagen. Die Überraschung blieb aus. Landesliga-Spitzenreiter SG 09 Kirchhof hat das Derby gegen den TSV Wollrode mit 42:29 (21:14) gewonnen und damit eindrucksvoll seine Ambitionen auf den Aufstieg unterstrichen.

Gegen das Team von Trainer Andreas Milke tat sich Kirchhof vor allem zu Beginn schwer, als die SG-Defensive den TSV-Rückraum um Lena Fehr und Svenja Lachnit sowie Kreisläuferin Tatjana Siemon nicht in den Griff bekam. Bis zum 9:12 (18.) blieb der TSV in Reichweite, dann zog das SG-Juniorteam dank der Tore der überragenden Charline Vaupel davon. Beim 11:19 (28.) durch die Rechtsaußen war die Vorentscheidung gefallen.

Nach Wiederanpfiff zeigte sich die SG-Defensive weiter anfällig, im Angriff wussten Katharina Hintze und Co. aber zu überzeugen. Das galt auch für den TSV, bei dem neben Lachnit und Fehr nun auch Helena Vaupel auftaute. Den 17. Saisonsieg der Gäste konnte dies aber keineswegs gefährden. Bei ihrem Comeback überzeugte in der Schlussphase Bianca Einhorn auf Linksaußen und die A-Jugendlichen Janina Friedrich im Rückraum sowie Johanna Ludwig im Tor.

Ein Sieg fehlt Kirchhof noch zum Aufstieg. „Das werden wir uns nicht mehr nehmen lassen“, sagte SG-Coach Denk. Und auch sein Gegenüber Milke war trotz der Niederlage zufrieden: „Wir haben die Außen nicht in den Griff bekommen, es Kirchhof aber trotzdem schwer gemacht. Nun müssen wir diese Leistung in Eschwege wiederholen.“

TSV: Reichmann (2 P.), Sawyer (4 P.) - Pietsch, Lohrbach 3, Diegeler 2, Klipp 2/2, Siemon 3, Schneider 3, Fehr 7, Vogt, Lachnit 4, Vaupel 5.

SG II: Zuzankova (11 P.), Ludwig (6 P.) - Nolte 3, Hintze 7/4, Sauerwald 4, Konklowsky 2, Ivan 1, Bänfer 5, Kühlborn 6, Vaupel 8, Einhorn 3, Mai 1, Friedrich 2.

Von Marcel Glaser

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