Handball-Landesliga: TSV-Frauen schlagen HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 31:23

Vellmar ganz souverän

So jubeln Sieger: Vellmars Alena Breiding freut sich über einen ihrer sieben Treffer. Foto: Hedler

VELLMAR. Mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit schlugen die Frauen des TSV Vellmar im Spitzenspiel der Handball-Landesliga die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen mit 31:23 (15:13).

Die Gastgeberinnen starteten vor 250 Zuschauern in der Vellmarer Großsporthalle mit einer 3:0-Führung in die Partie. Doch die HSG konterte und glich zum 3:3 aus. Bis zur Pause standen sich dann zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber. Nach wechselnden Führungen lag der TSV zum Halbzeitpfiff mit 15:13 knapp vorn.

Ab der 40. Spielminute kam dann Vellmar immer besser ins Spiel. Der Angriff agierte schnell und variabel, die Abwehr stand sicher. Jaqueline Stern im Tor steigerte sich enorm und war ein sicherer Rückhalt. Die HSG kam in der Abwehr mit den TSV-Angreiferinnen immer schlechter zurecht und so zog Vellmar bis zur 46. Minute auf 24:16 davon.

Größtes Manko bei der Spielgemeinschaft war aber in dieser Phase der Angriff. Die HSG ließ die besten Möglichkeiten liegen, leistete sich viele technische Fehler, vergab Tempogegenstöße und scheiterte eben auch an Torhüterin Stern.

Das sah auch Chris Ludwig, Trainer der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen, so. „Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit mit einem Durchhänger innerhalb von zehn Minuten verloren“, sagte er. „Wir hatten viele Ballverluste im Angriff und haben unsere Chancen nicht genutzt.“

Sein Gegenüber Andreas Paul strahlte natürlich. Nach dem Sieg der Männer im Spitzenspiel in Hersfeld nun der Erfolg der Frauen, ebenfalls im Topspiel. „Die Mannschaft hat sich gegenüber dem letzten Spiel in Lohfelden gewaltig gesteigert, das musste sie bei diesem starken Gegner aber auch“, befand Paul. „In der zweiten Halbzeit habe ich den Angriff umgestellt, und das war erfolgreich.“ Paul lobte auch die gute Abwehrarbeit und eine überragende Jaqueline Stern im Tor.

TSV: Stern; Hoppe 2, Breiding 7, Homburg 4, Schmalz 5, Nolte 4/2, Steyer 6/2, Paul 2, Steiner 1, Springer, Bender, Scharff, S. Weinrich, Lohr (n.e.) HSG: Rodziewicz, Clobes (7 m/30.); Ludwig 4, H. Von Dalwig 3, Keim 1, Engelbrecht 1, Neurath 9/5, Ritter (n.e.), L. Lubach 3, Haupt (n.e.), Willer 1, Sule 1, Larbig (n.e.), E. Lubach (n.e.)

Von Peter Fritschler

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