Handball-Landesliga: 20 Siebenmeter beim 31:28-Erfolg des TSV im Derby gegen Heiligenrode

Vellmar holt Tabellenspitze zurück

Angriff: Vellmars Leonie Homburg (links) versucht, sich gegen Heiligenrodes Christina Stiefel durchzusetzen. Foto: Fischer

VELLMAR. Einen knappen 31:28 (17:14)-Sieg feierten die Frauen des TSV Vellmar im Derby der Landesliga über den TSV Heiligenrode und holten sich damit die Tabellenführung zurück.

Vor 200 Zuschauern in der Großsporthalle schenkten sich beide Mannschaften von Beginn an nichts. In der Abwehr griff man nicht zimperlich zu, im Angriff spielten beide Teams mit viel Durchsetzungsvermögen. Ein unfaires Spiel war es deswegen trotzdem nicht, auch wenn die insgesamt 20 (!) verhängten Siebenmeter etwas anderes vermuten lassen.

Der TSV Vellmar war schnell 4:0 in Führung gegangen. Heiligenrode blieb aber dran (10:11, 13:14), ehe Vellmar zur Pause wieder auf drei Tore davonzog. Als Vellmar dann in der 39. Spielminute das 24:18 erzielte, schien die Partie gelaufen. Und als die Gastgeber 27:21 (47.) führten, erst recht. Doch Heiligenrode kämpfte sich zurück und erzielte in den folgenden acht Minuten sechs Tore in Folge, Vellmar aber keins: 27:27 (54:30). 15 Sekunden später markierte Natalie Paul das 28:27, im Gegenzug parierte Jaqueline Stern und Vellmar ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Vellmars Trainer Andreas Paul war froh, „dass sich die Hektik der ersten Halbzeit in unserer Mannschaft nach der Pause gelegt hat“. Ein Sonderlob verdiene sich Torhüterin Stern, die ausgezeichnet gehalten habe. „Wir haben unser Bestes gegeben und gekämpft so gut wir konnten“, befand Heiligenrodes Spielertrainerin Asta Petrauskiene. Sie war insgesamt mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden, wenn auch der zahlenmäßige Erfolg fehle. Vellmar: Stern, (Müller (n.e.); Hoppe, Breiding 7, Homburg 5, Schmalz, Steyer 6/2, Bender 1, Scharff 1, Paul 8/5, Lohr 2, Steiner 1/1, Springer Heiligenrode: Dammer (1.-37.), Petrich (7 m/12., 38.-60.); S. Burghardt 3, Braun 3, Hahn, Aliaj, N. Müller 1, Esser 5, L. Möller 3, Petrauskaite 1, Petrauskiene 4/1, Stiefel 8/7 Rote Karte: S. Burghardt (H., 42.) Disqualifikation, Breiding (V., 9.) Drei Zweiminutenstrafen

Von Peter Fritschler

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