Handball-Landesliga: Lohfelden/Vollmarshausen leistet neuem Spitzenreiter bei 31:33 heftigen Widerstand

Vellmar nach Derbysieg wieder vorn

Frei zum Wurf: Melanie Rohr erzielt hier einen ihrer vier Treffer für die HSG, links Natalie Paul, rechts Christina Kaiser. Foto: Fischer

Lohfelden. Der Favorit wankte, aber er fiel nicht. Beinahe wäre der HSG Lohfelden/Vollmarshausen im Derby der Handball-Landesliga der Frauen eine Sensation gelungen, so aber brachte der TSV Vellmar einen 33:31 (18:14)-Sieg in Lohfelden über die Runden.

Kleiner Trost für die Gastgeberinnen: Sie gewannen die zweite Halbzeit mit 17:15.

Der Favorit aus Vellmar konnte nur in den ersten zehn Minuten überzeugen. Da führte er mit 9:3, 10:4 und 11:5. Doch dann lief nichts mehr rund im ambitionierten TSV-Team. Die Abwehr offenbarte Schwächen, im Angriff vergaß man, dass Handball ein Mannschaftssport ist.

Ganz anders die HSG, die kämpfte um jeden Ball, setzte sich mit viel Engagement in der Abwehr ein und suchte im Angriff ihre Chancen. So kam man auf 13:14 (26.) heran, doch Vellmar schaffte es, sich bis zur Pause wieder abzusetzen.

Die zweite Halbzeit ähnelte der ersten. Vellmar ging mit 24:16 in Führung, aber die HSG ließ nicht locker und arbeitete sich wieder heran bis auf 27:28 (49.). Der Ausgleich wollte aber nicht fallen. Im Gegenteil, Vellmar zog wieder auf drei Tore davon, behielt in den hektischen Schlussminuten die Nerven und brachte den knappen Sieg nach Hause.

„Für mich hat die Mannschaft heute gewonnen“, sagte eine trotz der Niederlage mit der Leistung zufriedene Trainerin Florina Heßburg. „Auf diese Leistung können wir aufbauen. Ein Remis hätten wir verdient gehabt.“ TSV-Coach Andreas Paul bemängelte fehlendes Tempo im Spiel. Und weiter: „Die Abwehr war schlecht, es fehlten die erste und zweite Welle, wir haben im Angriff fast nur auf Einzelaktionen gesetzt.“

HSG: Göbel (1.-11.), Kickstein (12.-60.); Stunz, Rohr 4, Verzani 1, Löber 5, Pugh, Kaiser, Faller 8, Schneppe 2, Peter 6/4, Rybnicek 3, Hieronymus 2, Schmoll TSV: Stern (1.-30., 53.-60.), Müller (31.-52.); Hoppe 1, Breiding 4, Homburg 4, Nolte 3, Schmalz 3, Springer, Steyer 8/2, Rull 2, Paul 1, Lohr, Steiner 5/2, Scharff Rote Karte: Scharff (V., 42.) Disqualifikation

Von Peter Fritschler

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