Handball-Landesliga: Das haben sich die heimischen Frauenteams vor dem Restrunden-Start vorgenommen

Für Vellmar zählt nur der Titel

Festgehalten: Die Vellmarerinnen Alena Breiding (links) und Celia Steyer (rechts) im Zweikampf mit Michelle Horn vom Tuspo Waldau. Foto:  Malmus/nh

Kassel. Unter unterschiedlichen Vorzeichen starten die fünf Frauen-Landesligisten aus der Region Kassel am Wochenende in die Handball-Restrückrunde. Was hat sich personell getan? Welche Schwerpunkte gab es nach Trainingswiederbeginn? Welche Ziele haben sich die Teams gesteckt? Eine Übersicht:

TSV VELLMAR

Fünf Punkte Vorsprung hat sich der Spitzenreiter (1./22:2) auf Verfolger Hoof/Sand/Wolfhagen erarbeitet. Nachdem zu Saisonstart das Ziel Spitzengruppe ausgegeben war, hat der TSV in der Pause die Wünsche revidiert. „Wir wollen Platz eins verteidigen und aufsteigen“, sagt Trainer Andreas Paul. Personell unverändert ist er mit seinem 18-Spielerinnen-Kader am 5. Januar wieder ins Training eingestiegen. Zum Start in die Restrückrunde gegen Wollrode (Sonntag, 18 Uhr, Großsporthalle Vellmar) fallen Farina Schmalz (OP) und Lia Bender (Bänderdehnung) aus. Das Hinspiel gewann der TSV 33:24.

HSG HOOF/SAND/WOLFHAGEN

Während der Vellmar-Verfolger (2./17:7) in den ersten acht Spielen 14:2 Punkte holte, gab es zuletzt nur 3:5 Zähler. „Die Belastung war schon hoch für uns“, sagt Co-Trainer Bernd Oberbeck. „Die Pause tat gut.“ Kurzfristig entscheidet Trainer Chris Ludwig, ob Theresa von Dalwig nach ihrer Verletzungspause schon in den Kader zurückkehren kann. Sonntag (17 Uhr) steht zunächst der Gastauftritt bei der HSG Wesertal an (Hinspiel 30:26).

TSV HEILIGENRODE

Der TSV (6./12:12) steigt als erstes Team wieder ins Spielgeschehen ein. Die seit dem 4. Januar wieder trainierende Sieben von Asta Petrauskiene empfängt am Samstag (17 Uhr) in der Halle der Wilhelm-Leuschner-Schule Tabellennachbar Wildungen/Friedrichstein/Bergheim (8./10:14). Neu zu den Niestetalerinnen kam Anna Schwabach. Die Rückraumspielerin war zuletzt für Oberligist Zwehren/Kassel am Ball. „Mit Anna bekommen wir mehr Variabilität und Schnelligkeit rein. Davon profitieren auch die jungen Spielerinnen“, sagt Co-Trainerin Tanja Sterzing. Gegen Wildungen (Hinspiel 28:27) fehlt Torfrau Leonie Petrich.

TUSPO WALDAU

Nur ein Zähler trennt derzeit die Kasselerinnen (9./10:14) nach drei Niederlagen in Folge vor der Winterpause von Twistetal, das aktuell als Drittletzter auf dem ersten Abstiegsrang steht. „Den Druck haben nicht nur wir. Die nächsten Spiele werden aber ganz wichtig für uns“, sagt Klaus Reinicke. Der Tuspo-Trainer hat die Negativ-Serie Ende 2015 „abgehakt“. Personelle Veränderungen gab es in der Pause in Waldau nicht, die zuvor verletzte Julia Becker ist wieder fit. „Die Stammmannschaft ist schlagbar. Entscheidend wird sein, wer aus der Ersten spielt und wie einsatzwillig diese Drittliga-Spielerinnen sind“, blickt Reinicke auf die Partie bei Fritzlar II (Sonntag, 17 Uhr) voraus. Das Hinspiel gewann der Tuspo 20:19.

HSG LOHFELDEN/VOLLMARSH.

Neun Punkte Rückstand hat der Aufsteiger (12./1:21) als Schlusslicht auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Das Team von Florian Heßburg hat eine Woche länger frei als die meisten zehn Teams. „Es wird schwierig, noch aus dem Keller rauszukommen“, sagt Mannschaftsführerin Melanie Rohr. „Aber wir haben noch nicht aufgegeben.“ Nach November-Neuzugang Nicole Faller hat sich personell nichts getan. Für das erste Pflichtspiel 2016 bei der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen am 24. Januar (Hinspiel: 26:28) droht der Ausfall von Saskia Schneppe (Bandscheibenprobleme).

Von Sebastian A. Reichert

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