Sieg im Spitzenspiel gegen die HSG Wesertal

Handball-Landesliga: Vellmarer Frauen sichern sich vorzeitig die Meisterschaft

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Jubel: Mannschaft, Trainer, Betreuer und Bürgermeister Ludewig (hinten rechts) feiern die vorgezogene Meisterschaft des TSV Vellmar in der Handball-Landesliga der Frauen.

Oberweser. Groß war der Jubel von Mannschaft, Trainer und Betreuern sowie des zahlreich mitgereisten Vellmarer Anhangs nach dem Schlusspfiff in der mit 300 Zuschauern voll besetzten Oedelsheimer Halle.

Die Frauen des TSV Vellmar setzten sich im Spitzenspiel der Handball-Landesliga bei der HSG Wesertal mit 32:27 (15:18) durch und spielen in der nächsten Saison in der Oberliga. Vellmar ist in der Tabelle jetzt nicht mehr einzuholen, da man im direkten Vergleich mit der HSG Wesertal vorn liegt.

Auch Trainer Andreas Paul strahlte natürlich nach dem Erfolg: „Dieser Sieg war ein Verdienst der gesamten Mannschaft, die sich nie aufgegeben und den Erfolg mit vielen kämpferischen und spielerischen Komponenten noch an sich gerissen hat.“ So sei auch die Meisterschaft an sich ein Verdienst der gesamten Mannschaft.

Lange Zeit hatte es in Oedelsheim nicht nach einem Sieg der Vellmarerinnen ausgesehen. Die HSG Wesertal kaufte mit einer gut stehenden Deckung den TSV-Angreiferinnen früh den Schneid ab, zwang Vellmar zu frühen Abschlüssen und konnte sich dazu auf eine starke Diana Henze im Tor verlassen.

Nach der Pause allerdings kam der TSV Vellmar immer besser ins Spiel. Angeführt von Carina Petrovszki, Celia Steyer und Natalie Paul riss der TSV das Kommando an sich. Vor allem Steyer traf nun aus dem Rückraum und von der Siebenmeterlinie. Der TSV arbeitete jetzt auch in der Abwehr konsequenter und hatte mit Denise Müller und Jaqueline Stern Aktiv-Posten im Tor.

In der 39. Minute führte Wesertal noch 18:17, kassierte dann zwei berechtigte Zweiminuten-Strafen und innerhalb von vier Minuten drehten Steyer (3), Leonie Homburg und Natalie Paul die Partie zum 22:18. Und damit auch zum Sieg und zur Meisterschaft.

Und dann ging nach der Heimkehr nach Vellmar in der „Linie 1“ verständlicherweise noch kräftig die Post ab. (fri)

TSV: Stern, Müller; Homburg 6, Steyer 12/5, Hoppe 1, Petrovszki 2, Paul 2, Steiner 2, Breiding 4, Lohr 1, Nolte 2, Schmalz, Rull

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