Handball-Landesliga: TSV setzt sich beim Tuspo Waldau mit 27:20 durch und ist Herbstmeister

Vellmars Frauen nicht zu schlagen

Kein Durchkommen: Waldaus Michelle Horn wird von Vellmars Celia Steyer gestoppt, links Alena Breiding. Foto: Malmus

KASSEL. Dank eines verdienten 27:20 (14:8)-Erfolgs beim TuSpo Waldau sicherten sich die Handballerinnen des TSV Vellmar die Herbstmeisterschaft in der Landesliga. Trotz einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang zahlten die Waldauerinnen am Ende Lehrgeld.

„Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“, stellte ein enttäuschter TuSpo-Trainer Klaus Reinecke nach dem Derby fest. Seine Mannschaft vergab leichtfertig beste Möglichkeiten und hatte vor allem in der ersten Hälfte eine hohe Fehlpassquote vorzuweisen.

Der TSV hingegen war über schnelle und zielstrebige Gegenangriffe stets gefährlich und erspielte sich bis zur Halbzeit einen souveränen Sechs-Tore-Vorsprung. Insgesamt stand der Tabellenführer in der Abwehr stabil und präsentierte sich in der Offensive äußerst treffsicher.

Nach der Pause peitschte Coach Reinecke die Gastgeber lautstark an, die sich mit verbesserter Spielweise heranzukämpfen versuchten. Wesentlich weniger Ballverluste und mehr Zug zum Tor trugen zu einem halbwegs abwechslungsreichen zweiten Spielabschnitt bei. Rückkehrerin Michelle Horn setzte dabei noch die meisten Akzente und erzielte sechs Treffer für die Gastgeber.

Der TuSpo musste nach der Halbzeitpause zahlreiche Zeitstrafen hinnehmen, die Vellmar eiskalt ausnutzte. „Ich bin mit der Schiedsrichterleistung einfach unzufrieden. Das war zu einseitig“, so Reinecke, der bereits während des Spiels einige Entscheidungen des Unparteiischen hörbar infrage stellte.

Der Tabellenführer agierte in den entscheidenden Phasen einfach cleverer und war in der Offensivbewegung nur schwer zu stoppen. Der TuSpo Waldau wachte zu spät auf und konnte das Spiel letztlich nicht mehr drehen. TuSpo: F. Witte, Althans (40.) - Künzli 2, Kesper 5, Schmied 2, Schmalz 1, Horn 6, Lyell 2, Dörfler 2/1, A. Witte, Höhne, Nowak, Opper, Xourgias (n.e.) TSV: Stern - Steyer 6/1, Breiding 3, Paul 2, Homburg 2, Bender 3, Scharff 1, Nolte 3/1, Steiner 2/1, Lohr 2, Rull 2, Hoppe 1, Schmalz

Von Raphael Wieloch

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