Handball-Landesliga: 23:32 - HSG Lohfelden/Vollmarshausen wartet weiter auf den ersten Sieg

Verdienter Erfolg: Frauen des TSV Heiligenrode setzen sich durch

Zweikampf: Ann-Kathrin Hieronymus (HSG, links) gegen Larissa Burghardt (TSV). Foto: Hedler

Heiligenrode. Die Frauen des TSV Heiligenrode setzten sich im Derby der Handball-Landesliga gegen die HSG Lohfelden/Vollmarshausen am Ende souverän und auch in der Höhe verdient mit 32:23 (16:14) durch.

Die Gäste warten weiter auf den ersten Sieg in der neuen Spielklasse. HSG-Trainerin Florina Heßburg war nach der Partie sichtlich enttäuscht: „Letzte Woche gegen Vellmar haben wir gezeigt, dass wir Handball spielen können, aber zwischen dieser und der letzten Partie lagen Welten.“ Dabei hatte sie an der Leistung in Halbzeit eins und dem Kampfgeist nichts auszusetzen, betonte aber, dass Kampf allein manchmal nicht ausreiche.

TSV-Coach Asta Petrauskiene, die mit Heßburg früher zusammen in der 3. Liga gespielt hatte, war nach dem Schlusspfiff mit der Leistung ihres Teams zufrieden: „In der ersten Hälfte waren wir etwas nervös, die zweite Hälfte war dann viel besser und ich bin stolz auf meine Mannschaft.“

In der Tat agierte Heiligenrode in der ersten Halbzeit über weite Strecken zu überhastet. Aus dem Rückraum kam nicht viel Zählbares, dafür gelang es dem TSV aber immer wieder, über die Außen oder den Kreis zum Torerfolg zu kommen. Da die Gäste aber selber auch über weite Strecken viele Fehler produzierten und die letzte Konsequenz im Angriff vermissen ließen, konnten sich die Gastgeberinnen bis zur 20. Minute auf 13:9 (20.) absetzen. Bis zur Pause kam die HSG aber noch einmal heran.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wollte den Gästen nicht mehr viel gelingen. Zwar kämpften sie bis zum Schlusspfiff, aber überhastete Angriffe, technische Fehler und die starke TSV-Keeperin Leonie Petrich verhinderten, dass die Gäste einen oder gar zwei Punkte aus Heiligenrode mitnehmen konnten. TSV: Petrich (16.-60.) 45.), Reichmann (1.-15.); Braun 1, Müller 7, Möller 4, Esser 5, Stiefel 5/5, L. Burghardt 3, Petrauskeite 3, S. Burghardt 4 HSG: Göbel, Kickstein; Kaiser 3, Faller 3, Peter 7/7, Heßburg 5, Rybnicek 2, Hieronymus 3, Stunz, Pugh, Rohr, Verzani, Schmoll

Von Christian Triebner

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