Frauenhandball: Landesligist Wesertal empfängt am Sonntag Hainzell/Großenlüder

Verfolgerduell in Oedelsheim

Zielen und treffen: Wesertal will seine Chancen gegen Hainzell nutzen, muss aber gleichzeitig auf die Tempogegenstöße achten. Hier wirft Tessa Herbold. Ida Riedel beobachtet die Situation. Foto:  zlö

Oberweser. Keinen Boden im Kampf um die Spitzenplätze in der Frauenhandball-Landesliga verlieren will die HSG Wesertal in ihrem Heimspiel am Sonntag (17 Uhr) in Oedelsheim gegen die FSG Hainzell/Großenlüder.

Es ist das Duell des Tabellendritten gegen den Fünften, die nur ein Punkt voneinander trennt. Eine Woche vor dem Spiel beim Spitzenreiter Vellmar will sich die HSG in diesem Spiel keine Blöße geben, um sich ganz vorne festsetzen zu können.

Dass es gegen die Osthessinnen wohl noch schwerer als beim 22:22-Remis in der Vorwoche bei Twistetal werden könnte, zeigen die Spiele der Vergangenheit. So gab es gegen die FSG in der Vorsaison eine 22:29-Heimpleite. Wesentlich besser lief es jedoch im Rückspiel, als nach einer starken Defensivleistung mit einem 26:23-Erfolg in überzeugender Manier die Revanche glückte.

Die Stärke der FSG bekam zuletzt Fritzlar II zu spüren, das auswärts bei der 18:28-Niederlage chancenlos war. Für den aus dem Urlaub zurückgekehrten HSG-Trainer Detlef Schröer ist Hainzell/Großenlüder ein schwer einzuschätzender Gegner: „Die Stärken dieser Mannschaft sind ihre überfallartigen Tempogegenstöße. Wir müssen unsere Angriffe mit Geduld spielen und unsere Chancen besser als zuletzt nutzen, um ihre Tempogegenstöße zu unterbinden.“

Dabei sei es entscheidend, gut ins Spiel zu kommen, um dieser Mannschaft den Schwung und das Selbstvertrauen zu nehmen. Schröer weist darauf hin, besonders auf die im linken Rückraum spielende Schmidt zu achten: „Die ist Dreh- und Angelpunkt des Spiels bei Hainzell/Großenlüder.“ Voraussichtlich kann er auf den Kader der Vorwoche zurückgreifen. (zmw)

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