Frauenhandball: Landeslig ist Hoof/Sand/Wolfhagen vergibt Führung beim 22:28 bei Körle/Guxhagen

Zu viele Fehler nach der Pause

An ihr lag es nicht: Malgorzata Rodzievicz zeigte wieder eine gute Leistung im Tor der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen und parierte drei Siebenmeter. Die HSG-Niederlage verhindern konnte sie aber nicht. Archiv-Foto: zhj

Guxhagen. In der ersten Halbzeit sah es für die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen nach einer 11:6-Führung noch nach einer erfolgreichen Revanche für die 27:28-Hinspielniederlage gegen die FSG Körle/Guxhagen aus. Am Ende musste sich die HSG aber bei der FSG mit 22:28 geschlagen geben, bleibt aber bei einem Spiel Vorsprung auf dem dritten Platz in der Frauenhandball-Landesliga.

„Die Zuschauer haben zwei unterschiedlich starke Mannschaften in beiden Halbzeiten gesehen. Wir haben in der zweiten Halbzeit abgebaut, während Körle/Guxhagen stärker geworden ist“, sprach HSG-Co-Trainer Bernd Oberbeck von einem Spiel zweier unterschiedlicher Halbzeiten. Ohne die erkrankte Lea Willer, die privat verhinderte Larissa Lubach und die am Kreuzband verletzte Patrizia Ludwig konnten sich die Gäste nach einem 1:1 auf 7:2 absetzen.

Danach konnten die Gastgeberinnen auf drei Tore verkürzen, bevor die HSG kurz vor der Pause ihren Vorsprung wieder auf fünf Tore ausbaute. Grundlage für diese Führung war eine starke erste Halbzeit der Gäste. Sie nahmen die Außen der FSG und Rückraumspielerin Sabrina Weiß nach ihren ersten drei Toren erfolgreich aus dem Spiel. Die Würfe aus dem Rückraum waren häufig eine leichte Beute für HSG-Torhüterin Malgorzata Rodzievicz, die insgesamt auch drei Siebenmeter parieren konnte.

In der zweiten Halbzeit wendete sich das Blatt. Bereits nach sieben Minuten führten die Gastgeberinnen erstmals mit 14:13. Deren Spielmacherin Jana Hoppe drehte nun richtig auf. Ebenfalls von der HSG-Abwehr, die nun einige Lücken zeigte, nicht mehr in den Griff zu bekommen war Außenspielerin Sandra Johnson, der nach der Pause sechs Tore gelangen.

Im Angriff erhöhte sich die Fehlerquote erheblich. So kippte auch durch hektische Abschlüsse und vergebene Großchancen das Spiel zu Gunsten der Gastgeberinnen, die sich in der Schlussphase von einem 21:19 entscheidend bis zum 28:22-Endstand absetzten.

Nach langer Pause feierte Theresa von Dalwig ihr Comeback und in der Abwehr eine solide Leistung zeigte.

Hoof/Sand/Wolfhagen: Rodziewicz, Clobes (n.e.) – Keim, Larbig (3), Sule (4), Neurath (7/3), Haupt, H. v. Dalwig (3), T. v. Dalwig, Engelbrecht (4), Ritter (1).

Spielverlauf: 1:1 (5.), 2:7 (19.), 6:9 (29.), 9:12 (34.), 14:13 (37.), 16:16 (43.), 21:19 (49.), 26:22 (57.), 28:22 (60.). (zmw)

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