Handball-Landesliga: Kasselerinnen schlagen HSG Lohfelden/Vollmarshausen mit 26:22

Waldau wird nach der Pause stärker

Angriff: Waldaus Vanessa Künzli und Lena Höhne (Mitte) gegen Melissa Peter (links) und Melanie Rohr (HSG). Foto: Schachtschneider

Kassel. Nach einer verbesserten Leistung in der zweiten Halbzeit setzte sich in der Handball-Landesliga der Frauen der Tuspo Waldau mit 26:22 (12:12) über Aufsteiger HSG Lohfelden/Vollmarshausen durch.

Lange Zeit waren beide Mannschaften in einer keineswegs berauschenden Partie auf Augenhöhe. Vieles wirkte verkrampft, überhastet, ohne Ordnung und vor allem ohne Druck. Auf beiden Seiten, so dass das 12:12 zur Pause durchaus gerecht war.

Der Tuspo Waldau kam dann aber mit dem besseren Konzept aus der Kabine. Die Gastgeberinnen nutzten die Schwächen in der Abwehr der HSG jetzt konsequenter aus und hatten ihrerseits in der Abwehr die schnelleren Beine. So lag Waldau nach dem Wechsel meist mit zwei Toren vorn.

Trotzdem versuchte die HSG Lohfelden/Vollmarshausen vor 100 Zuschauern in der Halle an der Stegerwaldstraße immer wieder heranzukommen und gab nie auf. Beim 22:22 (25.) wurde es sogar noch einmal eng für Waldau, doch Horn und Witte stellten den alten Abstand wieder her. Und Geßner und Künzli machten dann mit ihren Treffern den Sieg perfekt.

„Das war eine schwere Geburt“, bekannte Tuspo-Trainer Klaus Reinicke. „Da war viel Kampf im Spiel und zum Schluss war es ein Pflicht- und Arbeitssieg.“ Auf die geholten Punkte könne man aufbauen, die Leistung müsse aber noch verbessert werden. HSG-Trainerin Florina Hessburg kritisierte, dass „wir in der Abwehr viel zu offen waren und zu viele Torchancen ausgelassen haben“. Die Mannschaft habe im Angriff nicht das umgesetzt, was im Training geübt worden war. In der Abwehr sei zu wenig geredet worden. Tuspo: Rau-Witte, Alheit; Künzli 7/2, Novak, Horn 2, Schmalz, Kesper, Schmied 3, Höhne 4/1, Witte 2, Lyell 1, Geßner 4, Dörfler 1, Opper 2 HSG: Kickstein, Günther; Bürger, Rohr 4/2, Verzani, Kaiser 1, Pugh 4, Löber 4, Schneppe, Peter 3, Stunz 4/1, Rybnicek 1/1, Hieronymus 1, Forster SR: Hörl (Vellmar), musste allein pfeifen, da Gespannkollege Brostmeyer verletzt ausfiel.

Von Peter Fritschler

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