FSG Waldhessen fährt nach Heiligenrode

Anette Richter

Rotenburg. Nach dem wichtigen Erfolg im Kellerduell gegen Twistetal gilt es für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen, die Leistung auf fremden Parkett zu bestätigen.

Am morgigen Samstag ab 16 Uhr beim heimstarken TSV Heiligenrode hängen die Trauben jedoch wesentlich höher.

„Wir sind erleichtert. Nach sechs verlorenen Spielen in Folge war das Selbstvertrauen bei einigen doch sehr klein geworden“, verdeutlicht FSG-Coach Jonggi Pasaribu, welche Last von seinem Team nach dem jüngsten Triumph gefallen ist. „Dieser Sieg kam gerade recht.“

Doch der erste Erfolg seit Ende September war nicht nur für das Punktekonto von Bedeutung: „Was wir mitnehmen, sind die wiedergefundene Körpersprache, der Wille und der Zusammenhalt. Das Bewusstsein, dass wir nie aufstecken dürfen, hat uns in den vergangenen Wochen gefehlt.“ So seien zwar gegen etablierte Mannschaften bereits ansprechende Leistungen gezeigt worden, doch wurde nie darauf aufgebaut.

Der Tabellensiebte aus Heiligenrode präsentierte sich im bisherigen Saisonverlauf heimstark. Während gegen Waldau und Wollrode Siege eingefahren wurden, schlug sich der TSV bei der einzigen Heimniederlage gegen Spitzenreiter Kirchhof II zumindest achtbar. Auch wenn die Gastgeber in der Tabelle nur zwei Zähler voraus sind, sieht sich Pasaribu nicht auf Augenhöhe: „Davon dürfen wir uns nicht blenden lassen und denken, dass wir mit etwas Glück auswärts gewinnen könnten. Dieser Fehler ist uns in dieser Serie schon zweimal unterlaufen.“ Aufgrund der Leistungsschwankungen seien der FSG Mannschaften wie Heiligenrode voraus.

Fünf sind fraglich

Das Ziel ist dennoch glasklar: Pasaribu will punkten: „Dazu muss aber alles passen, was leider noch nicht oft der Fall war.“ Die personellen Voraussetzungen sind nicht die besten. Alle drei Torhüterinnen sind fraglich: Femke Breul konnte aufgrund einer Verletzung am Sprunggelenk nicht trainieren. Bianca Bähr laboriert an einem Magen-Darm-Virus. Und Laura Weidemann plagt seit Wochen eine Knieverletzung. Darüber hinaus ist der Einsatz der ebenfalls erkrankten Anna-Lena Geyer sowie der eventuell privat verhinderten Anette Richter ungewiss. Vom Mitwirken dieses Quintetts hängt viel ab.

Von Martin Harbusch

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