Frauenhandball: Landesligist Wesertal darf das Schlusslicht Eintracht Baunatal nicht unterschätzen

Warnung vor dem Schlendrian

Wird ihren Einsatz in der Landesligamannschaft bekommen: Joleyn Martin wird zunächst in der zweiten Mannschaft der HSG Wesertal spielen und steht dann auch für das zweite Spiel am Sonntag in der Ersten zur Verfügung. Foto: zlö

Oberweser. Ihre derzeit gute Form mit einem weiteren Sieg unterstreichen will der Frauenhandball-Landesligist HSG Wesertal, wenn er am Sonntag (17 Uhr) in Oedelsheim den GSV Eintracht Baunatal empfängt.

Fast alles spricht für einen Sieg der in dieser Saison nur einmal in eigener Halle gegen den Zweiten Vellmar unterlegenen Wesertalerinnen. Bereits das Hinspiel in Baunatal gewannen sie souverän mit 30:21. In der Vorwoche konnte die HSG sogar ohne die verletzte Torfrau Diana Henze sowie die erkrankten Tessa Herbold und Katharina Kranz etwas überraschend beim Dritten Fritzlar II mit 32:30 gewinnen und sich auf den fünften Platz verbessern.

Auch wenn HSG-Trainer Heinz Kornrumpf voraussichtlich wieder auf Herbold und Kranz zurückgreifen kann und zudem noch Unterstützung aus der das Vorspiel bestreitenden zweiten Mannschaft von Joleyn Martin und Pauline Schilke erhalten wird, warnt er davor, die Eintracht zu unterschätzen: „Wenn es in eigener Halle gegen den Tabellenletzten geht, denkt man, man hat das Spiel schon gewonnen. Das kann gefährlich werden.“

Die Großenritterinnen trennten sich in der Vorwoche gegen den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf, Lohfelden/Vollmarshausen, mit 30:30-Unentschieden. Dabei lagen sie zeitweise schon mit sieben Toren in Führung.

Das sollte für die Wesertalerinnen, die in Lohfelden eine überraschende Niederlage kassiert hatten, eine Warnung sein. Dazu müssen die Abwehr und die in Fritzlar überzeugende Torhüterin Christin Lange auf die Eintracht-Rückraumspielerinnen Julia Waschinger und Laura Stockschläder sowie auf drei Linkshänderinnen achten. Sollten die ausgeschaltet werden, dürfte einem klaren Sieg nichts im Weg stehen. (zmw)

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