Handball-Landesliga: Fritzlar nun schon Dritter – Wollrode verliert Nachbarschaftsduell

Werner führt SVG II zum Coup

Bärenstark: Fritzlars Kreisläuferin Johanna Fischer (am Ball), hier im Drittliga-Team gegen Bayreuth zu sehen. Foto: Hahn/nh

Schwalm-Eder. Das ist ein Ausrufezeichen: Die Drittliga-Reserve der SV Germania Fritzlar beendete die Siegesserie der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen und fügt dem Spitzenreiter die erste Saisonniederlage in der Handball-Landesliga der Frauen zu.

SV Germania Fritzlar II - HSG/Hoof/Sand/Wolfhagen 31:25 (15:11). Durch den Coup klettert das Team von Trainer Torben Hause auf den dritten Tabellenplatz und liegt nur noch einen Punkt hinter der HSG. Die Domstädterinnen zeigten sich gut auf das schnelle Umschaltspiel des Gegners vorbereitet und zwangen ihn in den Positionsangriff. Das schmeckte den Gästen überhaupt nicht. „Unsere Abwehr war heute wieder das Mittel zum Erfolg“, lobte Hause. Im Angriff fand Spielmacherin Theresa Werner immer wieder ihre Schwester Franziska und die bärenstarke Johanna Fischer am Kreis. Tore SVG: Fischer 8, F. Werner 6, Schmieling 3, Oschmann 1, Albus 7/4, T. Werner 3, Bücker 3.

TSV Wollrode - TSV Vellmar 23:28 (12:12). Zwischen der 40. und 50. Minute wurde das Spiel entschieden. Beim Stand von 18:19 (42.) blieb das Team von Trainerin Margret Schmidt acht Minuten ohne eigenen Treffer. In dieser Phase setzte sich Vellmar auf 24:18 ab. Dieser Vorsprung war letztlich zu groß zumal die Gäste mit Torjägerin Leonie Homburg (9 Tore) eine Spielerin hatten, die nicht zu stoppen war.

Tore TSV: N. Bartalos 2, Klotzsche 1, Klipp 3, Huy 1, Ludwig 3, Lachnit 7/2, Vaupel 2, B. Bartalos 1, Westermann 2, Haupt 1.

HSG Großenlüder/Hainzell - FSG Körle/Guxhagen 36:21 (16:12). Nach der ersten Halbzeit schien für das Hrdina-Team noch alles im Lot. Die Gastgeber führten, waren aber noch in Schlagdistanz. Doch nach dem Seitenwechsel gelang der FSG nicht mehr viel. Angeführt von der wurfgewaltigen Juliane Kums (9 Treffer) überrollten die Gastgeberinnen Körle. Über 19:15 (37.) und 26:16 (44.) setzte sich Großenlüder immer weiter ab und ließ Selina Schneider und Co. keine Chance.

Tore FSG: König 1, Schneider 5/1, Nowak 1, Hungerland 2, Hrdina 2, Weiß 5/2, Pape 2, Schade 3. (mm)

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