Frauenhandball: HSG zu Gast bei Waldau II

Wesertal nur mit einem Rumpfkader

Ständiger Unruheherd: Auch wenn sie angeschlagen ist, ist Anna Riedel stets für ein Wesertaler Tor gut. Foto: mrß

Oberweser. Was wird das kommende Auswärtsspiel von Frauenhandball-Landesligist HSG Wesertal am Samstag (18 Uhr) in der Sporthalle in Waldau beim TuSpo Waldau bringen? Einerseits kann die HSG nach dem überzeugenden und unerwartet leichten 31:14-Heimerfolg gegen den Vierten TSV Vellmar und bei nur drei Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter Kirchhof II mit reichlich Selbstvertrauen in die Partie gehen.

Andererseits plagen HSG-Trainer Detlef Schröer vor diesem Spiel große Personalsorgen. So werden neben den Langzeitverletzten Adriane Stas und Anne Steckel sowie der noch gesperrten Joana Leibecke auch Ann-Sophie Przyludzki, die angeschlagene Tessa Herbold sowie die beruflich verhinderte Jacqueline ter Fehr ausfallen. Sollte auch noch Nachwuchsspielerin Kati Kranz fehlen, würden ihm nur sieben Feldspielerinnen zur Verfügung stehen. Der Rückraum mit der noch nicht ganz fitten Thekla Riedel, Anna Riedel und Marie Scheidemann stellt sich dabei von selbst auf.

Daher erwartet Schröer auch ein hartes Stück Arbeit für seine Mannschaft: „Das wird für uns eine richtige Aufgabe. Wir müssen schon alle Normalform bringen, um zu gewinnen. Aufpassen müsse seine Sieben besonders auf Waldaus auf Halbrechts spielende Linkshänderin Lena Höhne.

Der Oberligaabsteiger hat sich nach einem schwachen Start gesteigert und mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf dem siebten Platz. Zuletzt gab es beim Spitzenreiter Kirchhof II eine klare 20:28-Niederlage. Bereits im Hinspiel musste die HSG in eigener Halle ganz schön kämpfen, ehe der 28:24-Sieg feststand. Für das Rückspiel setzt Schröer auf eine ähnlich stabile Deckung wie gegen Vellmar und hofft auf eine noch bessere Chancenverwertung und Siebenmetertrefferquote. (zmw)

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