Frauenhandball: Beim 36:18-Sieg des Landesligisten über Twistetal war besonders der Rückraum stark

Wesertal gibt sich keine Blöße

Spielt unauffällig, aber effektiv: Die Wesertalerin Adriane Stas zählt zu den festen Größen beim Handball-Landesligisten. Auch gestern überzeugte sie wieder im Spiel gegen Twiestetal. Foto: Löschner

Oedelsheim. Keine Probleme hatte die HSG Wesertal bei ihrem 36:18 (17:8)-Heimsieg über die HSG Twistetal. Damit setzten die auf Rang zwei der Frauenhandball-Landesliga liegenden Gastgeberinnen ihre bislang makellose Rückrundenbilanz mit dem fünften Sieg im fünften Spiel fort. Dagegen müssen die auf dem achten Platz liegenden Gäste weiter um den Ligaerhalt bangen.

Für Jürgen Herbold war es daher ein entspannter Abend, in einem Spiel, das schon früh entschieden war: „Wir haben gut in der Abwehr gestanden und Twistetal war einfach zu harmlos, uns entscheidend in Bedrängnis zu bringen.“

Das Spiel verlief im Grunde genommen nur bis zum 1:1 ausgeglichen. Danach setzte sich Wesertal gestützt auf einer stabilen Abwehr und einer guten Torhüterin Christin Lange auf 6:2 und 9:3 ab.

Dabei hatte die Abwehr die hoch aufgeschossene linke Rückraumspielerin Janina Tönepöhl, die nur drei Tore markierte, gut im Griff. Gefährlich war dagegen auf der rechten Rückraumseite Meike Jäger, die insgesamt sieben Tore erzielen konnte. Das war jedoch zu wenig, die Gastgeberinnen in ernste Verlegenheit zu bringen.

Aufbauen auf der gut funktionierenden Defensive spielten die Wesertalerinnen schnell nach vorne. Dort waren sie besonders über die gut aufgelegten Rückraumspielerinnen Anna Riedel und Joana Leibecke mit zusammen 18 Toren erfolgreich. In einem starken Endspurt vor der Pause konnten die Gastgeberinnen den Vorsprung noch von fünf auf neun Tore erhöhen.

Auch in der zweiten Halbzeit zeigten die Gastgeberinnen, dass sie keineswegs nachlassen und das Spiel angesichts der klaren Führung ruhig angehen wollten.

So zogen sie gleich nach vier Treffern in Folge auf 21:8 davon. Bei Twistetal schied zudem noch Tönepöhl verletzt aus, so dass nur noch Jäger als einzige torgefährliche Gästespielerin übrig blieb.

Die Gastgeberinnen nutzten diese Schwäche, um sich noch weiter über 24:10 auf 27:12 abzusetzen.

Herbold nutzte den eindeutigen Spielstand, um durchzuwechseln. Dabei konnten mit Linksaußen Adriane Stas und Jacqueline ter Fehr am Kreis auch zwei Spielerinnen aus der zweiten Reihe mit jeweils zwei Toren Akzente setzen.

So konnten die Gastgeberinnen auch noch die Schlussphase überlegen gestalten und den Vorsprung noch um drei weitere Tore Differenz ausbauen.

Wesertal: Lange, Henze - I. Riedel (1), Borchert, Leibecke (8), T. Riedel (3), Herbold (2), A. Riedel (10), Stas (2), ter Fehr (2), Köster, Keßeler (6), Kranz (2), Mießen.

Spielverlauf: 1:1, 6:2, 9:3, 11:6, 13:8, 17:8 (30.), 21:8, 24:10, 27:12, 30:14, 32:16, 36:18 (60.). (zmw) ,

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