Frauenhandball: Trainer des Landesligisten erwartet offenes Spiel gegen Heiligenrode

Wesertal mit Personalsorgen

Mehr Verantwortung: Durch den Ausfall mehrerer Stammspielerinnen wird Tessa Herbold in er Mitte mehr gefordert sein. Foto: zlö

Oberweser. Ein vielleicht richtungsweisendes Spiel erwartet der Trainer des Frauenhandball-Landesligisten HSG Wesertal, Detlef Schröer, im Heimspiel am Sonntag (17 Uhr) in Oedelsheim gegen den TSV Heiligenrode. Nach der 28:34-Niederlage im Spitzenspiel in Vellmar, durch die sich der Rückstand auf die Tabellenspitze auf drei Punkte erhöhte, gilt es nun, mit einem Sieg zunächst den dritten Platz zu verteidigen.

Das Spiel in Vellmar hatte nicht nur den Verlust zweier Punkte, sondern auch den Ausfall von zwei oder drei Spielerinnen zur Folge. So werden Ann-Sophie Przyludzki, bei der die Diagnose nach ihrer Knieverletzung noch nicht feststeht und Anne Steckel, die im letzten Spiel einen Nasenbeinbruch erlitt, sicher ausfallen.

„Diese Ausfälle sind nicht zu kompensieren.“

Detlef Schröer

Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz der zuletzt fehlenden Thekla Riedel. „Diese Ausfälle sind für uns und wären auch für andere Vereine in der Liga nicht zu kompensieren“, sieht Schröer seine Mannschaft vor allem im Rückraum geschwächt. Für Przyludzki, Steckel und möglicherweise Thekla Riedel wird Rechtsaußen Angela Keßeler auf die rechte Rückraumposition rücken. In der Mitte wird die junge Tessa Herbold nun mehr gefordert sein. Von den etablierten Rückraumspielerinnen bleiben noch Anna Riedel und Joana Leibecke übrig.

Daher sieht Schröer seine Mannschaft gegen den Tabellensechsten, der zuletzt knapp mit 22:21 gegen Fritzlar II gewann auch nicht in der Rolle des Favoriten: „Heiligenrode schlägt sich bislang recht gut. Das wird ein hartes Stück Arbeit. Unter den momentanen Umständen wäre es sehr wichtig, wenn wir dieses Spiel gewinnen.“

Gegner ausgeglichen besetzt

Den TSV schätzt er als eine erfahrene, ruhig spielende Mannschaft ein. Sie habe zwar keinen sonderlich starken Rückraum, sei dafür aber ausgeglichen besetzt. Gegenüber dem Vellmar-Spiel erhofft er sich eine geringere Fehlerquote: „Wir müssen ebenfalls ruhig spielen und nicht so viele technische Fehler machen.“

In der Vorsaison konnte die HSG sowohl zu Hause mit 30:23 als auch auswärts mit 24:19 gewinnen. (zmw)

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