Frauenhandball: Herbold sieht Chance bei 50:50

Wesertal plagen personelle Sorgen

Oberweser. Im drittletzten Saisonspiel der Frauenhandball-Landesliga tritt die HSG Wesertal am Samstag (17 Uhr) beim TSV Heiligenrode an. Für die Wesertalerinnen ist nach der 27:32-Heimniederlage gegen den neuen Meister Vellmar der Zug nach ganz oben abgefahren. Es geht jetzt darum, den momentanen zweiten Platz zu verteidigen, was angesichts der personellen Probleme schon ein schöner Erfolg wäre.

Auch beim Achten Heiligenrode wird Jürgen Herbold auf einige Stammspielerinnen verzichten müssen. Besonders schwer wiegt dabei der Ausfall von Rückraumspielerin Thekla Riedel, die in den vergangenen Spielen auch angeschlagen eine ganz wichtige Spielerin war. Ebenfalls ausfallen werden Kreisläuferin Jacqueline ter Fehr und die privat verhinderte Linksaußen Julia Köster. Dafür werden aber die zuletzt fehlenden Ida Riedel am Kreis und Larissa Borchert auf Rechtsaußen in den Kader zurückkehren.

Aufgrund der schwierigen personellen Situation sieht Herbold seine Mannschaft auch nicht in der Favoritenrolle, zumal schon das 27:23 aus dem Hinspiel umkämpft war: „Ich sehe die Chancen in Heiligenrode nur bei 50:50.“ Der TSV kam zuletzt bei Fritzlar II mit 23:35 unter die Räder. Angesichts von vier Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz wird es für die Heiligenröderinnen darum gehen, mit einem Erfolg die letzten Zweifel am Klassenerhalt zu beseitigen. (zmw)

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