Bei Wesertal auf dem Prüfstand

Hoffnungsträgerinnen: die FSG-Neuzugänge (von links) Stefanie Krestel, Alina Braun, Janina Reimuth und Nika Rollmann. Zwei neue Spielerinnen fehlen auf dem Bild. Foto: nh

Rotenburg. Die weiteste Reise zu einem Spiel treten die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen gleich zu Beginn an. Der Aufsteiger ist am Sonntag um 17 Uhr bei der HSG Wesertal gefordert.

Die war in den vergangenen Jahren stets in der Spitzengruppe zu Hause und dürfte sich dort auch jetzt wieder etablieren.

„Die sind ganz klar favorisiert“, sagt FSG Waldhessens Trainer Jonggi Pasaribu, „wenn wir für eine Überraschung sorgen wollen, brauchen wir einen richtig guten Tag, dann müssen wir 60 Minuten am Maximum spielen.“

In den vergangenen Wochen hat Pasaribu versucht, seine Neuzugänge zu integrieren und sein neues Team zu einer Einheit zu formen. Diese Arbeit trug auch schon Früchte. Nach dem eigenen Vorbereitungsturnier, bei dem es noch nicht wirklich rund lief, wuchsen die Spielerinnen immer besser zusammen. Zuletzt war schon richtig Tempo im Spiel der FSG.

Dass der Aufsteiger langfristig ohne Anette Lusky (schwanger) und Eva Golkowski (Kreuzbandriss) auskommen muss und zusätzlich Fabienne Eidam verloren hat, ist ein erheblicher Substanzverlust.

Doch die jungen Neuzugänge sind dabei, die entstandenen Lücken zu schließen. Alina Braun und Nika Rollmann hätten sich gut eingefunden, und die vielseitige Janina Reimuth, die im Rückraum jede Position besetzen kann, sei eine echte Bereicherung, lobt Pasaribu.

Er geht davon aus, dass sich seine Deckung schon recht sattelfest präsentieren wird. Zum üblichen 6:0-System hat sich das Team auch eine offensivere 3:2:1-Variante erarbeitet, woduch es nun flxibler verteidigen kann.

Nagelprobe für die Abwehr

Die Nagelprobe folgt am Sonntag gegen einen Kontrahenten, der über einen durchschlagskräftigen, gut eingespielten Rückraum verfügt. Auch vom Kreis droht Gefahr.

Die größere Baustelle bei der FSG dürfte der Angriff sein. Hier brauchen die Spielerinnen noch ein bisschen Wettkampfpraxis, damit der nötige Druck ausgeübt werden kann.

Gegen die Wesertalerinnen müssen die Kombinationen sitzen, denn Ballverluste werden prompt mit Kontern bestraft. „Aber wir düren uns auch nicht hasenmäßig hinter Sicherheitshandball verstecken, sonst können wir dort richtig unter die Räder kommen“, weiß Jonggi Pasaribu.

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