Frauenhandball: HSG bleibt durch ein 34:28 in Waldau dem Spitzenreiter auf den Fersen

Wesertal siegt dank starkem Endspurt

Gut aufgelegt: Wesertals Natascha Mießen überzeugte in Waldau und konnte sich mehr als einmal gut in Szene setzen. Archiv_Foto: mrß

Kassel. Trotz eines kleinen Kaders von nur acht Feldspielerinnen gewann die HSG Wesertal mit 34:28 (15:15) beim TuSpo Waldau und bleibt dem Spitzenreiter der Frauenhandball-Landesliga, Kirchhof II, auf den Fersen.

„Das war trotz des klaren Ergebnisses eine hart umkämpfte Sache. Wir waren trotz des kleinen Kaders am Ende die stärkere Mannschaft“, lobte HSG-Trainer Detlef Schröer die Moral seiner Mannschaft.

In einer mehr vom Kampf als vom Spiel her geprägten Partie erwischten die Gastgeberinnen den deutlich besseren Start und gingen mit 4:1 in Führung. Schröer stellte die Abwehr um und nahm für die beste Waldauer Spielerin Lena Höhne eine kurze Deckung vor. Dies zeigte seine Wirkung. Zwar kassierte die HSG nach Fehlwürfen noch einige Tempogegenstoßtore, doch ihr gelang in der elften Minute der Ausgleich zum 6:6 und in der 15. Minute eine knappe 10:8-Führung.

Die kampfstarken und körperbetont spielenden Gastgeberinnen kämpften sich aber wieder heran, so dass es mit einem 15:15 in die Halbzeitpause ging. Aus dieser kam Wesertal gut heraus und ging mit 19:17 in Führung. Durch weiterhin viele leichte Tempogegenstoßtore kamen die Waldauerinnen aber wieder zum Ausgleich. So war das Spiel eine Viertelstunde vor dem Ende beim Stand von 22:22 völlig offen. Stark zeigten sich die Gäste in dieser Phase im eins gegen eins. Zudem war Kreisläuferin Natascha Mießen gut aufgelegt und konnte sich wiederholt in Szene setzen.

In der Schlussphase drehte die ausgeglichener besetzte Wesertaler Mannschaft das Spiel zu ihren Gunsten. Beim Stand von 29:25 in der 54. Minute war die Vorentscheidung gefallen. Durch zwei leichte Tempogegenstoßtore in der Schlussminute wurde es sogar noch ein deutlicher Sieg, der aber über den tatsächlichen Spielverlauf etwas hinwegtäuscht.

Wesertal: Henze, Lange – A. Riedel (6), T. Riedel (6), Borchert (3/2), A. Keßeler (7/2), Scheidemann (3), Mießen (6), ter Fehr (1), Köster (3). (zmw)

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