Frauenhandball: Glanzloser 24:19-Erfolg

Wesertal siegt nach Startschwierigkeiten

Überzeugte: Zuletzt fehlte sie, jetzt war Joana Leibecke wieder dabei und traf sieben Mal für Wesertal. Archiv-Foto: zhj

Heiligenrode. Mit einem glanzlosen 24:19 (10:8)-Erfolg beim TSV Heiligenrode verteidigte die HSG Wesertal am drittletzten Spieltag ihren zweiten Platz in der Frauenhandball-Landesliga. Nach dem Spiel sprach HSG-Trainer Detlef Schröer von einem Arbeitssieg seiner Mannschaft: „Uns hat die dreiwöchige Spielpause nicht gutgetan. Wir haben uns aber kämpferisch gesteigert.“

Seine Mannschaft war schwer ins Spiel gekommen. Nach einem bis zum 4:4 ausgeglichenen Beginn geriet die HSG beim Tabellensechsten mit 5:7 in Rückstand. „Wir haben nach vorne zu wenig Druck ausgeübt und hatten zudem Pech mit Lattenwürfen“, kommentierte Schröer diese kritische Phase. Nach einer Auszeit lief es bei den Gästen aber besser. Sie schafften nicht nur den Ausgleich, sondern gingen in den letzten zwei Minuten vor der Halbzeitpause mit 10:8 in Führung.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit vergaben die Gäste einen Tempogegenstoß. Heiligenrode kam wieder auf und schaffte den Ausgleich zum 11:11. Auch wenn es nicht so recht rund lief, überzeugte die HSG und ging wieder mit 16:14 und 20:17 in Führung. Dies gab dem Zweiten die nötige Sicherheit.

Wie so oft hatte die HSG im Schlussspurt mehr zuzusetzen und schaffte auch den einen oder anderen gelungenen Spielzug. Vier Tore in Folge brachten fünf Minuten vor Schluss die endgültige Entscheidung. Heiligenrode konnte danach nur noch auf 19:24 verkürzen. Neben den Torhüterinnen Christin Lange und Diana Henze wusste noch Rückraumspielerin Joana Leibecke zu überzeugen.

Wesertal: Henze, Lange – Leibecke (7/3), A. Keßeler (3), Przyludzki (2), T. Riedel (1), A. Riedel (4), I. Riedel (1), Mießen (1), Köster, Borchert (3/1), Herbold (2).

Spielverlauf: 4:4 (10.), 7:5 (22.), 8:8 (28.), 8:10 (30.), 11:11 (36.), 14:16 (44.), 17:20 (49.), 17:24 (55.), 19:24 (60.). (zmw)

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