HSG spielt am Sonntag beim Tabellennachbarn Großenlüder/Hainzell

Landesliga: Wesertals Frauen schielen auf Platz vier

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Durchgesetzt: So wie hier gegen Baunatal müssen Natascha Mießen und ihre Mitspielerinnen auch gegen Großenlüder frei zum Wurf kommen.

Oberweser. Hält der sportliche Aufwärtstrend der HSG Wesertal in der Frauenhandball-Landesliga auch im Spiel am Sonntag (15 Uhr) in der Lüdertalsporthalle bei der HSG Großenlüder/Hainzell an? Bei einem Sieg würden die Wesertalerinnen nämlich am zurzeit noch einen Punkt besseren Tabellenvierte vorbeiziehen. Die Osthessinnen werden jedoch ein völlig anderer Prüfstein als der letzte Gegner Eintracht Baunatal sein, der ohne eine Wechselspielerin von Beginn an auf verlorenem Posten stand und mit 21:33 deutlich unterlag.

Um auch bei Großenlüder/Hainzell zu bestehen, erwartet HSG-Trainer Heinz Kornrumpf eine Topleistung von seiner Mannschaft: „Wir haben das Hinspiel mit viel Glück mit 25:24 gewonnen. Damals ist es uns recht gut gelungen, das schnelle Spiel dieser Mannschaft zu unterbinden. Gelingt uns das wieder, haben wir eine Chance, ansonsten bekommen wir Probleme.“ Das Tempospiel zeichne den Tabellenvierten ähnlich wie den Spitzenreiter Hoof/Sand/Wolfhagen aus.

Um dieses Spiel zu unterbinden müssen mehr als nur eine Spielerin immer wieder schnell zurücklaufen. Dem letzten Gegner Lohfelden/Vollmarshausen gelang dies in der ersten Halbzeit recht gut. Er musste sich am Ende der zweiten Hälfte aber dann doch noch deutlich mit 25:34 geschlagen geben.

Individuell ist Großenlüder/Hainzell durch Rückraumspielerin Miriam Schmitt, Juliane Kums und Kreisläuferin Eugenia Wertmüller stark besetzt. Durch die Rückkehr der lange verletzten Anna-Maria Hahn wurde die Abwehr zusätzlich verstärkt.

Kornrumpf will die Gästeabwehr über Spielzüge und ein noch besseres Zusammenspiel mit dem Kreis überwinden. Dabei setzt er besonders auf seine Rückraumspielerinnen Joana Leibecke, Ann-Sophie Przyludzki und Anna Wessel. Gegenüber dem letzten Spiel wird Pauline Schilke aus beruflichen Gründen fehlen. Dagegen ist Torfrau Diana Henze wieder einsatzfähig. (zmw)

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