Landesliga: Wollrode übernimmt rote Laterne – SVG-Coach Marquardt zählt Team an

Wicke hält den Punkt fest

Hatte wenig zu bestellen: Wollrodes Svenja Lachnit (links) versucht gegen Vellmars Sophie Steiner zum Wurf zu kommen. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. In der Handball-Landesliga der Frauen ließ die FSG Körle/Guxhagen bei Mitaufsteiger HSG Lohfelden/Vollmarshausen beim 23:23-Unentschieden überraschend einen Punkt liegen. Germania Fritzlar II und der TSV Wollrode verloren jeweils ihre Partien und bleiben damit auch am zweiten Spieltag ohne Erfolgserlebnis.

TSV Wollrode - TSV Vellmar 24:33 (13:17). „Vellmar ist eine sehr gute Mannschaft, aber in der ersten Halbzeit haben wir richtig stark gespielt“, erklärte TSV-Trainer Zoltan Bartalos. Bis zum 13:17 zur Pause hielten die Blau-Weißen, bei denen vor allem Kreisläuferin Tatjana Siemon zu überzeugen wusste, die Partie offen und hatten den starken TSV-Rückraum um Alena Breiding und Elisa Nolte gut im Griff. Dann zog Vellmar entscheidend davon, wobei die Wollröderinnen noch den Ausfall von Torjägerin Lena Fehr kompensieren mussten, die einen Schlag auf die Nase bekam. Die Gäste übernehmen durch den zweiten Sieg im zweiten Spiel zunächst die Tabellenführung, während Wollrode auf den letzten Tabellenplatz abrutschte.

Tore TSV: Lohrbach 2, Backhaus 1, Klipp 4/2, Siemon 7, Fehr 4/2, Lachnit 1, Vaupel 4, Haupt 1.

TuSpo Waldau - SV Germania Fritzlar II 20:19 (11:10). „Ich bin von der Einstellung meiner Mannschaft enttäuscht“, erklärte SVG-Trainerin Viktoria Marquardt, „wir haben trotz Verstärkung aus der ersten Mannschaft als Kollektiv versagt.“ In der Tat konnten auch Lena Kerwin, Lena Dietrich und Xenia Ahrend aus dem Drittliga-Team der SG die zweite Niederlage in Folge nicht verhindern. Vor allem in der Offensive fehlte den Domstädterinnen die nötige Durchschlagskraft, während man Waldaus Rückraumspielerin Lena Höhne (insgesamt 9/4 Tore) zu viel Raum ließ. Lange verlief die Partie ausgeglichen, doch am Ende retteten die Kasselerinnen den Sieg über die Zeit. „Kommende Woche müssen wir ein anderes Gesicht zeigen“, fordert Marquardt nun von ihrer Mannschaft.

Tore SVG: Maier 2, Frank 1, Lorenz 8/5, Oschmann 2, Dietrich 3, Ahrend 3.

HSG Lohfelden/Vollmarshausen - FSG Körle/Guxhagen 23:23 (11:8). „Wir haben unterirdisch gespielt und können mit dem Punktgewinn zufrieden sein“, sagte die enttäuschte FSG-Trainerin Dagmar Hoppe. Das den Guxhagenerinnen gegen den Mitaufsteiger überhaupt noch ein Remis gelang, war ein Verdienst der starken Torhüterin Elena Wicke, die zahlreiche klare Torchancen der Gastgeber vereitelte. „Durch sie sind wir erst wieder ins Spiel zurück gekommen“, erklärte Hoppe, deren Team sich allein in der ersten Hälfte 18 Fehlwürfe geleistet hatte und beim 11:17 (40.) schon wie der sichere Verlierer aussah. Zudem hatte die FSG mehrere unnötige Zeitstrafen zu verkraften und agierte die meiste Zeit der Partie in Unterzahl. Dank Wickes Paraden kämpfte sich die Mannschaft jedoch noch einmal heran und konnte sich ein glückliches Unentschieden sichern.

Tore FSG: Hildebrand 6/2, Jonson 3, Hoppe 4, Hungerland 2, Weiß 6, Kördel 2. (mgx)

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