Frauenhandball: Landesligist Wesertal bestreitet Spitzenspiel beim Ersten Kirchhof II

HSG will für Spannung sorgen

Immer für ein Tor gut: Die Wesertalerin Joana Leibecke bot gegen Heiligenorde eine überzeugende Leistung. Foto: mrß

Oberweser. Für die HSG Wesertal steht am Samstag (18 Uhr) in der Melsunger Stadtsporthalle das Spitzenspiel der Frauenhandball-Landesliga beim Tabellenführer SG 09 Kirchhof II an. Dieses Spiel wird sicherlich auch das Interesse der Konkurrenz in der oberen Tabellenhälfte der Liga hervorrufen, denn bei einem Sieg der auf Rang zwei liegenden HSG würde die Liga an der Spitze wieder richtig spannend werden.

Bei einem Erfolg der Gastgeberinnen, die erst einen Minuspunkt auf dem Konto haben, würde der Rückstand von Wesertal auf die Spitze hingegen schon drei Punkte betragen. Nach dem 30:23-Heimsieg über Heiligenrode rechnet sich HSG-Trainer Detlef Schröer auch Chancen bei der Drittligareserve aus: „Die Aufgabe in Kirchhof wird natürlich sehr schwer, aber wir haben schon mehrfach gezeigt, dass wir an einem guten Tag gegen jede Mannschaft der Liga gewinnen können. Mit einem Sieg können wir zudem die Liga wieder spannend machen.“

Der eindrucksvolle 34:24-Erfolg beim Dritten Vellmar und die beiden Siege in der Vorsaison gegen die SG, allen voran der 38:32-Auswärtserfolg geben ihm dabei Recht, beim Spitzenreiter zu bestehen. Weiterhin nicht sehr gut ist allerdings die Personallage, denn auch bei der SG werden vier Langzeitverletzte fehlen. Schröer ist jedoch zuversichtlich, dass die gegen Heiligenrode fehlenden Julia Köster und Tessa Herbold wieder mitwirken können.

Auf der Position der Torhüterin wird Schröer weiter ganz auf Diana Henze setzen müssen, denn die zuletzt als Ersatztorhüterin eingesprungene Karin Jakobi wird diesmal fehlen. „So lange Diana fit ist, sind wir im Tor gut besetzt, aber wenn auch sie einmal ausfallen sollte, bekommen wir ein Problem“, hofft Schröer auf keinen weiteren Ausfall auf dieser Schlüsselposition.

Um bei Kirchhofs-Zweiter zu bestehen, erwartet der HSG-Coach viel Laufarbeit von seinen Spielerinnen, da die SG den Ball schnell laufen lässt. Vorteile sieht er hingegen bei seiner Mannschaft im Rückraum mit Ann-Sophie Przyludzki, Joana Leibecke und Anna Riedel. (zmw)

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