Frauenhandball-Landesliga: Hoof/Sand/Wolfhagen beim Zweiten Großenlüder/H.

HSG will Spitze verteidigen

An Grippe erkrankt: Hannah von Dalwig (blaues Dress) konnte nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen. Ihr Einsatz in Großenlüder ist fraglich. Foto:  Sommerlade

Wolfhagen. Ein schweres Auswärtsspiel erwartet die Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen am Sonntag. Die Mannschaft von Trainer Chris Ludwig gastiert im Gipfeltreffen der Landesliga bei der HSG Großenlüder/Hainzell an. Anpfiff in der Lüdertalsporthalle in Großenlüder ist um 15 Uhr.

„Der Gegner verfügt über einen starken Rückraum. Die Gastgeber haben gleich drei sehr dynamische Spielerinnen“, weiß Trainer Chris Ludwig. Er sagt aber auch: „Wir dürfen uns nicht auf einzelne Spielerinnen versteifen.“ Der Tabellenzweite sei auf allen Positionen gut besetzt und über die Außen besonders gefährlich. „Der Verfolger hat ein ähnliches Konzept wie wir, auch er bevorzugt den schnellen Handball“, so Ludwig. Zudem setze die Mannschaft auf druckvolles Spiel, was dem Ludwig-Team eine stabile Defensive abverlangen wird.

Großenlüder/Hainzell ist in eigener Halle noch ohne Punktverlust, die beiden Niederlagen kassierte die Mannschaft in Wollrode und Wesertal.

Gegen Vereinigten-Bezwinger SV Germania Fritzlar II trug die Mannschaft einen knappen 25:23-Sieg davon.

Nicht alle Spielerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen sind momentan topfit. Die Grippewelle ist auch bei ihnen angekommen und so konnte Hanna von Dalwig die ganze letzte Woche nicht an den Trainingseinheiten teilnehmen. Sogar Chris Ludwig hat es erwischt, aber das hindert ihn nicht daran, den nächsten Sieg im Blick zu haben. „Das wird ein enorm schwieriges Spiel, aber wir wollen unbedingt die Punkte holen und die Spitze verteidigen.“ Wie gut oder wie schlecht die Chancen für seine Mannschaft stehen, vermag der Coach vor dem Anwurf nicht zu deuten. „Das hängt ganz von der Besetzung und der Tagesform ab“, ist er überzeugt. Keinen Zweifel lässt Ludwig daran, dass seine Spielerinnen ganz klar die volle Ernte einfahren wollen. „Zwei Punkte zu holen, ist immer das Ziel“, sagt er und spricht dabei nicht nur für seine eigenes Team, sondern ebenso für den Gegner. „Auch Hainzell/Großenlüder will natürlich gewinnen.“ (zis)

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