Erfolg gegen Dittershausen

Wille bringt Tuspo Waldau den Derbysieg

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Zug zum Tor: Waldaus Vivian Pantkowski vor dem Kasten von Ina Handschke (Dittershausen), rechts Leonie Krebs, verdeckt Jeannine Daniel.  

Kassel. Der Tuspo Waldau gewann das Derby der Handball-Landesliga der Frauen gegen die TSG Dittershausen Mit 31:27 (17:12). Damit verließen die Kasselerinnen vorerst die Abstiegsränge.

DAS SPIEL

Nach zehneinhalb Minuten führten die Gäste 6:3 und alles schien für Dittershausen zu laufen. Doch dann hatte Waldau sich warm gelaufen und fand ins Spiel. Beim 9:9 (19.) glich der Gastgeber erstmals aus, beim 10:9 (20.) gab es die erste Führung. Und vorn sollte der Tuspo fortan bis zum Schluss bleiben. Knapper wie ein Drei-Tore-Vorsprung sollte es nicht mehr werden, beim 25:18 (44.) und 29:22 (21.) waren es gar sieben Treffer. Waldau war in allen Belangen bissiger, zeigte mehr Willen und Einsatz und hatte die bessere Trefferquote. Die TSG Dittershausen hatte nach dem guten Start einfach zu wenig Zugriff auf die Aktionen des Gegners.

BESUCHER 1

Unter den knapp 100 Zuschauern in der Halle an der Steigerwaldstraße war auch Huskies-Crack Alexander Heinrich mit Freundin Laura Fleckenstein. Die spielt in der Bezirksoberliga bei der HSG Zwehren/Kassel. So kommt es, dass „Alex“ mit ihr hin und wieder zum Handball geht. Und in Waldau spielt mit Vivian Pantkowski ja auch noch die Ehefrau von EJK-Trainer Jan Pantkowski.

BESUCHER 2

Holger Kraushaar, der Vorgänger von Tuspo-Trainer Dirk Heinemann, genoss ganz entspannt auf der Tribüne den Sieg. „Ich freue mich für die Mannschaft und ich freue mich auch für Balu“, sagte Kraushaar nach dem Spiel.

DIE TRAINER

„Auf diesen Sieg können wir aufbauen“, freute sich Dirk „Balu“ Heinemann. „Wir haben die Anzahl der technischen Fehler reduziert und in der Abwehr gut gestanden. Entscheidend war heute der Wille der Mannschaft, dieses Derby zu gewinnen.“ Sein Gegenüber Andreas Paul war mit der Leistung seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden und sprach gar von „Unvermögen“. „Mein Team hat nicht in den Derbymodus gefunden und stand immer zu weit weg vom Gegner“, sagte Paul und fügte schließlich hinzu: „Waldau hat verdient gewonnen.“ Tuspo Waldau: Krug, Althans; Walz 1, Aliaj 1, Schmalz, Jäger 1, Kesper 2, Krebs 7, Weymann 3, Schanz 2, Stiefel 7/7, Pantkowski 5, Dörfler 2, Häusler TSG Dittershausen: Handschke, Glöckner; Wilke 3, Vogt, Geyer 2, Grimm 2, Glöckner, Daniel 1, Rei, Gerlach 2, Griesel 9/5, Hoppe 7, Hahn, Hentschke 1

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