Handball-Landesliga: Tuspo hat HSG Hoof zu Gast

„Wir müssen den Bann brechen“

Auf Tuchfühlung: Für Waldau – hier Tanja Gessner (links) mit der Lohfeldenerin Melanie Rohr – muss ein Sieg her. Foto: Hedler

kassel. „Wir müssen den Bann brechen.“ So gibt Klaus Reinicke, Trainer von Handball-Landesligist Tuspo Waldau, das Ziel für das Derby gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen vor. Das 25:31 gegen Schlusslicht Lohfelden vor zwei Wochen war die sechste Niederlage in Folge für die Kasseler Frauen. Anwurf der Partie des 16. Spieltags ist am Samstag um 18 Uhr in der Sporthalle Waldau.

Beim Tuspo hat die Niederlagenserie Spuren hinterlassen. „Die Spielerinnen sind furchtbar verunsichert“, sagt Reinicke, der die Durststrecke auch im geringen Durchschnittsalter von geschätzten 23 Jahren bedingt sieht, und zuletzt viele Gespräche führte. „Wir dürfen das nächste Spiel nicht über das Knie brechen. Wir müssen die Nerven behalten und die erste und zwei Welle von Hoof/Sand/Wolfhagen verhindern.“

Das Hinspiel gewann die HSG indes 40:20. „Das war unser bestes Saisonspiel“, erläutert Ho/Sa/Wo-Trainer Chris Ludwig. Die Gäste (4./19:11) haben 2016 eine bislang durchwachsene Bilanz. Neben einem Sieg gegen Lohfelden (25:20) gab es zwei Niederlagen in zwei Spitzenspielen gegen Wesertal (23:31) und Körle (22:28). „Waldau steht unter Druck. Unser Hauptziel wird sein, dass wir aus einer starken Abwehr heraus in das Tempospiel kommen“, sagt Ludwig.

Waldau (10./10:20) hat vor dem Derby personell geringere Probleme. Einzig der Einsatz von Rückraumspielerin Lena Höhne (angeschlagen) ist fraglich. Bei den Gästen fallen hingegen bis zu fünf Akteure aus. Neben Lisa Keim (Sehnenentzündung), Patrizia Ludwig (Kreuzbandriss), Ilka Ritter (Urlaub) und der beruflich verhinderten Sinje Bauch könnte noch Kathleen Engelbrecht passen müssen. (srx)

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