Landesliga: Mannschaft will Punkt für ihren Trainer

Werden die Handball-Frauen der HSG Wesertal zum Meistermacher?

Hoof. Der letzte Spieltag in der Landesliga verspricht jede Menge Brisanz: Die Handballerinnen des Tabellenführers HSG Hoof/Sand/Wolfhagen empfangen mit der HSG Wesertal ein Team, das den Vereinigten im Hinspiel einen Punkt abgerungen hat.

Am Samstag um 18 Uhr würde den Vereinigten ein Punkt reichen, um sich im Kampf um die Meisterschaft in der Frauenhandball-Landesliga gegen Verfolger SV Germania Fritzlar II durchzusetzen. Hoch motiviert gehen indes auch die Gäste in die Partie. Sie könnten mit einem Punktgewinn dem scheidenden Trainer Heinz Kornrumpf ein besonderes Abschiedsgeschenk bereiten.

„Wir spekulieren nicht auf ein Unentschieden. Wir wollen die Saison mit einem Sieg abschließen!“, beteuert Vereinigten-Trainer Chris Ludwig. Sein Team hat bisher eine überragende Saison gespielt: 17 Siege, zwei Remis, zwei Niederlagen (beide gegen Fritzlar). Der Verein rechnete jedoch, dass er einen Aufstieg in die Oberliga finanziell nicht stemmen könne. Daher fokussiert die Ludwig-Sieben nun einzig den Titel. Verliert sie, ist die Meisterschaft ziemlich sicher weg.

Doch Ludwig weiß, dass die Gäste in der Liga mithalten können: „Wesertal hat mit Ida Riedel, Joana Leibecke und Ann-Sophie Przyludzki leistungsstarke Spielerinnen.“ Die großgewachsene Mannschaft habe mit ihrer Defensive ein Ass im Ärmel, wie die wenigen Gegentreffer unschwer erkennen ließen: Nur 497mal trafen die anderen Teams gegen Wesertal. Zum Vergleich: Letztplatzierter GSV Eintracht Baunatal kassierte in der Saison 628 Tore.

Außerdem erinnert Ludwig daran, dass Wesertal selbst Fritzlar geschlagen hat. Das nimmt auch sein Gegenüber zum Anlass, optimistisch auf die Begegnung zu schauen. „Wir wissen um unsere eigenen, aber auch um die Stärken des Gegners und gehen diese schwierige Aufgabe hoch motiviert und mit starker kämpferischer Einstellung an“, sagt Heinz Kornrumpf. Auf die schnelle Spielweise des Tabellenführers sei man vorbereitet. Vor allem den wieselflinken Außenspielerinnen werde seine Sieben besonderes Augenmerk schenken. „Wenn wir das Zusammenspiel der starken Torhüterin Malgorzata Rodziewicz mit ihren laufstarken Mitspielerinnen unterbinden können, ist vielleicht erneut ein Punktgewinn drin“, so der Wesertaler Trainer, der personell erneut aus dem Vollen schöpfen kann. (zms)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.