Handball-Landesliga: Denk-Sieben wieder mit Seitz und Einhorn

Wollrode vor Coup?

Durchsetzungsstark: Wollrodes Laura Klipp ist im 1:1 nur schwer zu halten. Am Samstag will die Spielmacherin mit dem TSV einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt schaffen. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. In der Handball-Landesliga der Frauen will die SG 09 Kirchhof II mit einem Sieg gegen den TuSpo Waldau wieder in die Erfolgsspur zurückkehren, während die Drittligareserve des SV Germania Fritzlar im Duell mit dem Tabellennachbar den dritten Platz festigen will.

SV Germania Fritzlar II - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen (Sa. 17 Uhr). Gegen das Team des ehemaligen Melsunger Zweitligaspielers Chris Ludwig zählt für die Domstädterinnen nur ein Sieg. Angesichts schwankender Leistungen sind die Gäste für SVG-Trainerin Viktoria Marquardt nur schwer auszurechnen. „Wir lassen uns überraschen, wie sie am Samstag auftreten werden“, sagt die Trainerin. Zu den Leistungsträgerinnen der HSG zählt vor allem die ehemalige Fritzlarer und Kirchhofer Zweitligatorhüterin Malgorzata Rodziewicz. Die Domstädterinnen müssen auf Torfrau Katja Zeller (Mandelentzündung) verzichten.

TSV Wollrode - FSG Hainzell/Großenlüder (Sa. 17 Uhr). Ein Sieg im Duell mit Tabellennachbar Hainzell/Großenlüder würde für die Blau-Weißen einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt bedeuten. Die Gäste sind seit sieben Partien ohne Sieg und nach einer passablen Hinrunde in den Tabellenkeller abgestützt. „Im Hinspiel haben wir uns schwer getan. Aber daraus haben wir gelernt“, sagt TSV-Coach Andreas Milke. Vor allem die Torhüterinnen Dominique Sawyer und Verena Reichmann befinden sich in exzellenter Verfassung. „Das ist ein Vier-Punkte-Spiel“ sagt Milke, der darauf hofft, dass sich Laura Klipp und Co. früh absetzen können. Gegen die FSG kann der TSV-Trainer auf seine Bestbesetzung zurückgreifen.

SG 09 Kirchhof II - TuSpo Waldau (So. 17 Uhr). Die Niederlage gegen Vellmar ist abgehakt. Nun will das SG-Juniorteam gegen Waldau wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. „Wir müssen die technischen Fehler reduzieren und die Ruhe bewahren“, sagt Denk. Die Gäste spielen eine offensive Abwehr, haben aber im Angriff und im Rückzugsverhalten ihre Schwächen. Nach einem schwachen Saisonstart hat sich Waldau zuletzt gefangen und rangiert auf dem sechsten Tabellenplatz. Gegen die Kasselerinnen tritt Kirchhof in Bestbesetzung an. Zudem stehen SG-Coach Denk mit Bianca Einhorn und Lena Seitz zwei Rückkehrerinnen zur Verfügung. Ob es bei Einhorn schon für einen Einsatz reicht, ist fraglich. Seitz will Denk aber auf jeden Fall mit in den Kader nehmen. „Ich habe ein gutes Gefühl bei ihr.“ (mgx)

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