Frauen-Landesliga: Kim Mai führt das SG-Juniorteam zu einem 38:30-Erfolg gegen den TuSpo Waldau

Wollrode enttäuscht beim 20:29

Kein Durchkommen: Wollrodes Svenja Lachnit (am Ball) wird hier von der Abwehr der FSG Hainzell/Großenlüder unsanft gestoppt. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Die Landesliga-Handballerinnen des TSV Wollrode haben es verpasst, einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu gehen. Gegen die FSG Hainzell/Großenlüder verlor das Team in eigener Halle klar mit 20:29 (16:14).

TSV Wollrode - FSG Hainzell /Großenlüder 20:29 (14:16). Viel hatten sich die Guxhagenerinnen gegen den Tabellennachbarn vorgenommen und bis zum 3:0 wurden die Blau-Weißen ihrer Favoritenrolle auch gerecht, doch dann verlor das Team von Trainer Andreas Milke vollkommen den Faden. Bis zur Pause konnten Lena Fehr, Svenja Lachnit und Kolleginnen die Partie noch offen gestalten. Doch nach Wiederanpfiff brachen die Gastgeberinnen komplett zusammen. Im Angriff fand der TSV nur selten ein Mittel gegen die kompakte Defensive der Osthessinnen, zudem leistete sich die Milke-Sieben zu viele technische Fehler. Viel Zeit, die Niederlage aufzuarbeiten, bleibt den Guxhagenerinnen nicht. Mit dem TSV Heiligenrode wartet bereits der nächste Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt auf die Milke-Sieben.

Tore TSV: Fehr 7/1, Klipp 5/1, Lohrbach 2, Diegeler 2, Siemon 1, Lachnit 1, Vaupel 1, Schneider 1.

SG 09 Kirchhof II - TuSpo Waldau 38:30 (16:14). „Ich bin zufrieden“, erklärte SG-Coach Christian Denk nach der Partie. Auch wenn sein Team über sechzig Minuten keine konstante Leistung abrufen konnte. Vor allem in der ersten Hälfte zeigte Kirchhof in der Abwehr eine starke Leistung und konnte so viele Bälle gewinnen, während das Team offensiv zu hastig agierte und sich zu viele technische Fehler leistete. So verspielte die Denk-Sieben eine 13:8-Führung (20.) bis zur Pause.

„Für die zweite Halbzeit haben wir uns vorgenommen, ruhig zu spielen und uns in der Abwehr viele Bälle zu erarbeiten“, erklärte Denk. Nach Wiederanpfiff ließen die Gastgeberinnen, bei denen Kim Mai im Rückraum mit sieben Toren zu gefallen wusste, keinen Zweifel mehr an ihrer Überlegenheit aufkommen. So kam auch Rückkehrerin Lena Seitz zu ihrem Comeback.

Tore SG II: Mai 7, Nolte 7, Hintze 3, Sauerwald 3, Konklowsky 3, Bänfer 4, Kühlborn 5/5, Vaupel 3, Seitz 2, Ivan 1.

SV Germania Fritzlar - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 37:27 (17:11). „Das war unsere beste Saisonleistung“, freute sich SVG-Trainerin Viktoria Marquardt nach dem Kantersieg über den Tabellenvierten. „Endlich sind wir als Mannschaft aufgetreten und haben Spaß am Handball gehabt.“

Vor allem in der Abwehr bot die Germania in der ersten Halbzeit eine starke Leistung, während im Angriff Lorena Lorenz und Spielmacherin Nadine Frank zu gefallen wussten.

So war die Partie Mitte der zweiten Halbzeit bereits entschieden, was SVG-Trainerin Marquardt dazu nutzte, allen Akteurinnen Einsatzzeiten zu gewähren. „Die Konzentration hat dann etwas nachgelassen und Hoof konnte noch Ergebniskosmetik betreiben“, erklärte Marquardt. Die Torschützen wurden nicht übermittelt. (mgx)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.