Landesliga: Freier Eintritt für Kirchhof-Fans zum Saisonabschluss

Wollrode muss bangen

Andreas

Schwalm-Eder. Vorhang auf zum letzten Spieltag in der Handball-Landesliga der Frauen. Der TSV Wollrode hofft beim Tabellenzweiten HSG Wesertal auf eine Überrasschung. Und könnte damit der Drittliga-Reserve der SV Germania Fritzlar helfen, die mit einem Sieg beim TSV Heiligenrode noch den zweiten Platz erklimmen könnte.

TSV Heiligenrode - SV Germania Fritzlar II (Sa. 16 Uhr). „Wir wollen unbedingt gewinnen, aber Heiligenrode wird sich im letzten Saisonspiel vor eigenem Publikum noch einmal gut präsentieren wollen, deshalb wird das eine hart umkämpfte Partie“, sagt SVG-Trainerin Viktoria Marquardt .

Zu den Leistungsträgerinnen der Gäste zählen neben dem starken Torhütergespann um Marion Peter (früher Kirchhof) und Alexandra Dammer Spielmacherin Jeanette Braun sowie die Rückraum um Carina Müller, Larissa Burghardt und Evita Petrauskaite. Zudem greift die frühere litauische Nationalspielerin Asta Petrauskiene als Kreisläuferin noch selbst in das Geschehen ein. Daneben warnt Marquardt vor Christina Stiefel: „Wenn sie einen guten Tag erwischt, kann sie zum Faktor werden.“

HSG Wesertal - TSV Wollrode (So. 17 Uhr). Auf das Team von Trainer Andreas Milke wartet in Wesertal eine schwere Aufgabe. Vor allem der starke Rückraum der Gäste mit Joana Leibecke, Ann-Sophie Przyludzki sowie Anna und Thekla Riedel ist das Prunkstück des HSG-Angriffs.

Den Blau-Weißen, bei denen Johanna Diegeler (Knieverletzung) passen muss, würde selbst ein Überraschungserfolg nur zum Klassenerhalt reichen, wenn Baunatal oder Zwehren in der Oberliga die Klasse halten. Bei einer Niederlage muss der TSV zudem auf eine Pleite von Eschwege in Vellmar hoffen.

SG 09 Kirchhof II - FSG Waldhessen (So. 17 Uhr). „Wir wollen die Serie schön ausklingen lassen und das letzte Spiel gewinnen“, sagt SG-Coach Christian Denk. „Daher werden die Spielerinnen eingesetzt, die diese Saison etwas zu kurz gekommen sind.“ Auf den Einsatz von Laura Nolte, Karina Morf, Anezka Zuzankova und Kim Mai wird der SG-Coach daher verzichten.

Als Dank für die grandiose Unterstützung der eigenen Zuschauer ist der Eintritt zum Spiel kostenlos. Die Gäste stehen als Absteiger bereits fest. „Sie haben großes Verletzungspech gehabt, sonst hätten sie die Klasse sicher gehalten. Aber ihnen fehlten wichtige Spielerinnen, die sie nicht ersetzen konnten“, sagt Denk über die Rotenburgerinnen. Zu den Stützen des Teams zählt die junge Linkshänderin Fabienne Eidam und die erfahrene Spielmacherin Anette Richter. (mgx) Foto: Kasiewicz

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