Landesliga Frauen: Hohe Hürde für Hrdina-Team

Wollrode muss Verzani stoppen

Torben

Schwalm-Eder. Der SV Germania Fritzlar II will im Verfolger-Duell der Handball-Landesliga der Frauen den Anschluss an die Tabellenspitze halten.

SV Germania Fritzlar II - HSG Großenlüder/Hainzell (So. 14:15 Uhr). Im Duell mit dem Tabellennachbarn zählt für die Domstädterinnen nur ein Sieg. SVG-Coach Torben Hause erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. „Sie sind ein sehr gefährlicher Gegner, besonders in der zweiten Welle haben sie ihre Stärken.“ Entsprechend sollen schlecht vorbereitete Abschlüsse und technische Fehler im Aufbauspiel minimiert werden. Doch auch im Positionsangriff sind die Gäste nicht zu unterschätzen. Mit Miriam Schmitt haben sie eine wurfgewaltige Spielerin, die einfache Tore aus dem Rückraum erzielen kann. Viel Arbeit für die 6:0-Abwehr um Johanna Fischer. Zudem war die Vorbereitung aufgrund vieler kränkelnder Spielerinnen nicht optimal. Dennoch kann Hause am Sonntag personell wohl aus den Vollen schöpfen.

TSV Wollrode - HSG Lohfelden/Vollmarshausen (So. 17 Uhr). Nach der vermeidbaren 22:26-Niederlage bei der HSG Großenlüder/Hainzell soll es gegen die abstiegsbedrohten Lohfeldenerinnen wieder einen Sieg geben. Dafür erwartet TSV-Trainerin Margret Schmidt von ihrem Team mehr Konzentration im Angriffsspiel. „Wir haben zuletzt zu viele Bälle weggeworfen,“ erklärte die Übungsleiterin. Dabei ist vor allem der Rückraum um Laura Klipp, Lena Ludwig und Svenja Lachnit gefragt. Weiterhin fehlen wird Kreisläuferin Bianca Bartalos die sich in der Vorbereitung verletzte. Aufseiten der Gäste gilt es insbesondere den Rückraum um Joana Verzani früh zu attackieren. Verzani schenkte den Blau-Weißen im Hinspiel allein elf Treffer ein.

TSV Vellmar - FSG Körle/Guxhagen (So. 18 Uhr). Im Hinspiel überraschte das Team von Trainer Hinnerk Hrdina die Oberliga-Absteiger und siegte mit 30:26, dennoch ist die FSG am Wochenende der klare Außenseiter. Vellmar um die ehemalige Böddiger-Trainerin Roxana Negovan ist mittlerweile bis auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt und seit acht Spielen in Folge ungeschlagen. Besonders die starke Spielmacherin Leonie Homburg, die zudem exzellent mit Kreisläuferin Natalie Rull zusammenspielt, gilt es in den Griff zu bekommen. (mm) Foto: Kasiewicz/nh

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