Frauen-Landesliga: TSV-Abwehr für Körle/Guxhagen zu stark – Nina Albus rettet Punkt

Wollrode triumphiert im Derby

Kein Durchkommen: Hier wird Rieke Hrdina (Körle/Guxhagen) von den Wollröderinnen Helena Vaupel (l.) und Bianka Bartalos (r.) gestoppt. Foto: Kasiewicz

schwalm-Eder. Der TSV Wollrode sorgt in der Handball-Landesliga weiter für Furore. Mit einem 28:16-Derbysieg bei der HSG Körle/Guxhagen wahrte der Aufsteiger seine weiße Weste.

HSG Körle/Guxhagen - TSV Wollrode 16:28 (8:15). „Wir haben heute gesehen, was passiert, wenn ein Team voller Selbstvertrauen auf eine verunsicherte Mannschaft trifft,“ versuchte FSG-Trainer Hinnerk Hrdina die Abfuhr im Nachbarduell zu erklären.

Die zeichnete sich nach einem wilden Beginn mit vielen Ballverlusten ab, als die Blau-Weißen mehr und mehr das Spiel dominierten. Dank der überragend aufspielenden Dominique Sawyer im Tor (19 Paraden) setzte sich das Team um Rückraumspielerin Svenja Lachnit (11 Tore) über 6:3 (17.) und 10:3 (22.) bis zur Halbzeit auf 15:8 ab. Nach der Pause bäumte sich das Team um Spielmacherin Katja Schade (ehemals Gerbig) noch einmal auf, doch näher als fünf Tore kamen die Gastgeberinnen nicht heran.

„Wir haben ihnen mit unserer 6:0-Abwehr den Zahn gezogen und sie zu unkontrollierten Abschlüssen gezwungen,“ freute sich Matthias Proll, der die verhinderte Margret Schmidt auf der TSV-Bank vertrat. Während die Wollröderinnen damit im vierten Spiel den vierten Sieg einfuhren, ist bei dem Rivalen, der mit großen Erwartungen in die Saison gegangen war, nach der dritten Niederlage Ernüchterung eingekehrt. Dafür übernimmt der FSG-Coach selbst die Verantwortung: „Ich habe es in der Vorbereitung nicht geschafft, dass wir gefestigt genug in die Saison gehen. Das muss ich mir ankreiden.“

FSG: Reichmann (1.-17./ab 39., 10 Paraden/15 Gegentore), Wicke (17.-39. 3/13); Lohrbach, Hildebrand, Bachmann 1, Schneider 2, Nowak 1, Hungerland 1, Griesel, Kördel 3/1, Weiß 3, Schade 4, Ivan, Hrdina 1.

TSV: Sawyer (1.-60. 19/16), Fehr; Drescher, Pietsch, Klipp 1, Damm, Huy 4, Ludwig 6, Lachnit 11/6, Vaupel 2, Bartalos 1, Westermann 1, Friedrich 2, Haupt.

Zeitstrafen: 4:4 Minuten. Siebenmeter: 1/2:6/6. SR: Horn/Vogt (Baunatal).

HSG Wesertal - SV Germania Fritzlar II 21:21 (9:11). Nach einem vielversprechenden Start und einer 10:5-Führung nach 20 Minuten schafften es die Domstädterinnen nicht, diese Leistung zu konservieren. So kam Wesertal noch vor dem Halbzeitpfiff bis auf zwei Tore heran. Und setzte sich nach dem Wechsel auf 17:14 (48.) ab. Immerhin: Die SVG ließ sich nicht abschütteln. Und Rechtsaußen Nina Albus rettete mit einem verwandelten Siebenmeter noch einen Punkt.

SVG: Fischer 3, Hofmann 1, Frank 2, Schmieling 3, Albus 8/3, Werner 2, Bücker 2.

Von Moritz Minhöfer

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